Forum und Gästebuch

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 Eintrag Nr. 528 von Michael Bettighofer vom 06.08.2009 um 21.54Uhr
Hallo Georg!

Ich stimme dir zu, dass auch hier in der Region alles schnell "gefeiert" wird. Sicherlich ist das mit der Euregiobahn eine tolle und auch erfolgreiche Sache, doch muss man auch dabei anmerken, dass dies nicht alles wirklich neu ist. Denoch wenn man die Geschichte der letzten 30 Jahre verfolgt hat ein guter Anfang.Du hast sicherlich damit Recht, dass die Eifel verkehrspoltisch abgehangen ist...zumindestens im Nahverkehr auf der Schiene. Allerdings und das ist auch wiederum zu bedenken, ist die Vennbahn zum größten Teil belgisches Staatseigentum und somit ist es wesentlich schwerer die Strecke zu reaktivieren. Hier könnten sicherlich Leih und Nutzungsvertäge weiterhelfen aber scheinbar hat es da nie ernste Absichten gegeben. Gerade der Südkreis von Aachen (Brand, Kornelimünster,Walheim und Breinig) sind nicht mehr an den SPNV angeschlossen. Somit läuft hier alles über die Strasse, die Probleme sind hinläufig bekannt. Gerade die Eifel steht vor zunehmenden Problemen, die sich nachher auch auf das Stadtgebiet Aachen auswirken könnten.

Die Bevölkerung in der Eifel nimmt ab. sei es durch den demograhischen Wandel oder eben dadurch, dass viele abwandern aus beruflichen Günden. Die Folgen sind:

- Die Lebenshaltungskosten für den
Bürger steigen, da auch hier eine
Infrastruktur von immer weniger
Menschen genutzt wird.Gas, Wasser,
Strom und Strassen

- Grundstrückspreise und Imobilien
verlieren an Wert.

- Abwanderung von Gewerbe, durch
mangelhafte Auftragslage und un-
atraktive Standortsituation.

- ständig steigende Kosten in der
indvidual Mobilität

- Schließung von Gemeindeeinrichtungen
usw

man könnte noch viele Gründe aufzählen. Es wird sich die Frage auf kurz oder lang stellen.

Wieviel sind die Menschen bereit zu bezahlen für ihre Mobilität???

Steigen die Kosten soweit an, dass keine Rücklagen mehr geschaffen werden können, zB um eine private Altersvorsorge zu treffen oder sonstige Ausgaben zu tätigen, dann haben wir wohl ein Problem, was sich dann nochmal Jahre später darstellen wird.Altersarmut und Co lassen grüßen!!

Die Politik muss die Rahmenbedinungen schaffen um Mobilität so zu gestalten, dass es Alternativen gibt und den privaten Haushalten die Möglichkeit gibt Geld einzusparen. Man stelle sich vor, dass ein Arbeitnehmer der in Monschau wohnt eine Ersparnis von ca 100 Euro pro Monat hätte wenn der die Bahn nutzen könnte, dann käme da eine Summe X raus, wenn eine gewisse Anzahl von Personen die Bahn nutzen würde. Diese Geld stände dem Wirtschaftskreislauf wiederum zu Verfügung. Es könnten Summmen freigemacht werden, wo sich der ein oder andere mal wieder was leisten könnte....

Tja Georg, dass verkauf mal unseren Politikern, die denken soweit garnicht mehr...Hauptsache Radwege und sich Denkmäler setzten...und analytisches Denken...nein sie können es wohl nicht!
Lieber jedem gefallen wollen!!!!

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 527 von Georg vom 06.08.2009 um 20.04Uhr
Hallo Michael
Danke für die Informationen über die Vennbahngeschichte. Da ich selber ein "Kind der Eifel" bin, weiß ich viel über die Geschichte der Vennbahn. Es macht mich allerdings sehr wütend, dass einige Verantwortliche Personen die guten, öffentlichen Verkehrsmittel in der Euregio loben. Ich habe aber das Gefühl, das die Eifel hier zu kurz kommt. Ich bin trotzdem der Meinung, das gerade ein Personenverkehr (Euregiobahn)in der Eifel (Strecke Raeren - Kaltherherberg)viele Vorteile bringen würde. Es kann nicht sein, das dort Strecken wieder in Betrieb gehen, die meiner Meinung nach weniger Sinnvoll sind, da dort der Nah und Fernverkehr ausreichend ist( Strecke Eschweiler Langerwehe), in der Eifel aber Strecken gleichzeitig abgebaut werden, oder als nicht so wichtig eingestuft werden (Strecke Stolberg - Raeren)


Mfg Georg

 Eintrag Nr. 526 von Michael Bettighofer vom 04.08.2009 um 09.13Uhr
Hallo Georg,

Schieneninfrastruktur wird da reaktiviert wo es sich lohnt! Fakt ist, dass die Eifel ein Gebiet ist, was in seiner Besiedlung sehr weitläufig ist, also eben keine Besiedlung vorweisen kann wie eine Stadt oder eben deren Randgebiete.

Güterverkehr macht auf der Strecke keinen Sinn und Personenverkehr leider auch nicht viel. Man hätte bis Monschau die Option noch gehabt, hier würde es auch noch Sinn machen, da Aachen für viele der Menschen die dort leben ein Zentrum ist in dem sie arbeiten oder auch ihre Freizeit gestalten. Man kann und muss bei jeder Strecke immer prüfen, ob es sich lohnt. Fakt ist und das meinte ich mit meiner Aussage, dass die Schiene insgesamt wieder gut im kommen ist, da gibt es genug Beispiele. Ich weiß nicht ob du die Geschichte der Vennbahn gut kennst. Im Grunde war der Niedergang diese Strecke, schon nach dem ersten Weltkrieg eingeleitet wurden, da danach die Ganzzüge von und nach Luxemburg über die Moselstrecke umgeleitet wurden, da es wohl Zolltarifprobleme mit Belgien gab, Damit brach einer der wichtigsten Leistungen und Standbeine für die Vennbahn weg. Trotzdem sehe ich die Entwicklung für die Schiene positiv, man muss sich einfach mal damit abfinden, dass man nicht alles retten kann und genug Realist sein und das GANZE sieht, dann erschließen sich auch neue Sichtweisen.....Eisenbahnfreaks sehen leider vieles durch eine etwas rosarote Brille, ich bin sicherlich auch ein Eisenbahnfan und auch beruflich mit der Eisenbahn verbunden, trotzdem kann man nicht jeden Meter Gleis retten, es muss dafür auch ein Bedarf und eine Notwendigkeit vorhanden sein.

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 525 von Wastl vom 03.08.2009 um 23.23Uhr
Was außer Wochenendverkehr hätte zwischen Raeren und Sourbrodt denn fahren sollen? Wie groß ist der Ansturm zum Nationalpark, der zudem noch einige Kilometer entfernt des nächstgelegenen Bahnhofs erst beginnt? Eine Änderung der Trasse wäre Wahnsinn, das ist nicht unter vernünftigen Gesichtspunkten zu realisieren. Eventuell könnte man dem Verkehrsinfarkt in den Eifelgemeinden mit einer Art Straßenbahn begegnen, die muss dann aber gut "geländetauglich" sein. Alles ferne Theorie!

 Eintrag Nr. 524 von Georg vom 03.08.2009 um 18.58Uhr
Wenn die Schiene wirklich in den letzten Jahren ein comeback feiert, warum wird/wurde dann die Strecke Raeren Sourbrodt abgebaut. Diese Strecke hätte eine Zukunft gehabt, wenn sie von der Euregiobahn auch als Zubringer zum Nationalpark eingesetzt worden wäre. Ebenfalls wäre es sinnvoll gewesen, die Trassenführung im Bereich Roetgen/Raeren zu ändern.Vieleicht wird dies ja noch irgendwann mal geschehen, wenn der Strassenverkehr in die Eifel mal zum erliegen kommt.


MfG

Georg

 Eintrag Nr. 523 von Sebastian vom 02.08.2009 um 16.10Uhr
Ja, das Problem in den verhältnismäßig dünn besiedelten Gebieten ist, dass jeder ein Auto besitzt und jahrelang die Vorzüge des motorisierten Individualverkehrs genossen hat. Diese Leute teilweise vom Auto zu lösen und davon zu überzeugen, ist schwierig! Hohe Benzinpreise allein reichen da nicht aus. Die Vorteile der Bahn müssen die Nachteile, wie z.B. mangelnde Flexibilität ausgleichen, also die Züge modern und bequem ausgestattet sein (Klima, Anzahl der zudem bequemen Sitze, WC etc.), einen schnellen Takt haben (halbstündlich wäre angemessen), generell schnell ans Ziel bringen (höhere Streckengeschwindigkeiten, etwa 80km/h), pünktlich sein, Anschlussmöglichkeiten vorhanden (z.B. an einen EC zum Meer, nach Köln) usw. Selber fahre ich trotz Auto und Roller sogut es geht (den) ÖSPNV und bin davon überzeugt! Aber hierzulande funktionierte der ÖSPNV im Gegensatz zur Region Aachen seit Jahrzehnten ununterbrochen.

 Eintrag Nr. 522 von Pascal S. vom 01.08.2009 um 20.43Uhr
**Wer soll denn auf der Strecke Stollberg - Eupen in den Zug steigen?
Die Buslinie 14 fährt Eupen - Aachen, und ab Welkenraeth braucht der Zug 8 Minuten bis Aachen HBF! Wenn sich die Strecke Eupen - Stollberg nicht für den Güterverkehr rentiert, braucht man sie erst gar nicht zu eröffnen....** Ich Zum Beispiel.Ich wohne rund 5 min vom Bahnhof Raeren weg.Meine Freundin arbeitet in Aachen , für sie wäre es praktisch nicht immer auf die sch... Bus verbindung 722 angewiesen zu sein um morgens zur Arbeit zu kommnen.Ich für meinen Teil hätte das Parkproblem in den Parkhäusern der Innenstadt umgangen und käme Stressfrei in Aachen an .Wir könnten auch in Breinig im Rewe ohne Auto einkaufen gehen .Mit ein bischen wille und den selben Preisen wie der Busverkehr wüsste ich womit ich lieber fahr

 Eintrag Nr. 521 von Michael Bettighofer vom 01.08.2009 um 17.56Uhr
Werter Herr Pesch,

das mag ihre Sichtweise sein. Tatsache ist, dass die Schiene in den letzten Jahren ein Comeback feiert, was es so noch dem Krieg nicht mehr in Europa gegeben hat, dies konnte jüngst hier in der Region an der Neubaustrecke Weisweiler-Langerwehe festgestellt werden.

Die Strecke Stolberg - Eupen wird kommen, davon denke ich, kann man mit Sicherheit ausgehen, da jetzt teilweise der Bhf Aachen - West in den Abendstunden schon dicht ist und alles was von Köln ist nur schwer noch aufgenommen werden kann. Europa braucht ein Schienennetz was jetzt und auch in Zukunft leistungsfähig ist und über Kapazitätsreserven verfügen kann, dabai spielen Beipassstrecken wie diese Strecke eine wichtige Rolle. Im übrigen würde sich Eupen auch besser stellen, wenn sie einen zweiten Zugang an das deutsche Schienennetz bekäme, dies hat Herr Gentgens von der DG auch so gesehen, desweitern wünscht man sich Seites der DG auch,dass die Strecke wieder ans Netz geht. Mal sehen was sich noch so in Zukunft alles so ereignet. Ich seh der ganzen Entwicklung positiv entgegen...es gibt zuviele gute Beispiele auch hier in der Region!

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 520 von Pesch G. vom 01.08.2009 um 14.14Uhr
Wer soll denn auf der Strecke Stollberg - Eupen in den Zug steigen?
Die Buslinie 14 fährt Eupen - Aachen, und ab Welkenraeth braucht der Zug 8 Minuten bis Aachen HBF! Wenn sich die Strecke Eupen - Stollberg nicht für den Güterverkehr rentiert, braucht man sie erst gar nicht zu eröffnen....

 Eintrag Nr. 519 von Motorsäge vom 29.07.2009 um 17.01Uhr
Erst mal ist die Strecke Alsdorf-Stolberg dran, Stolberg-Eupen wird erst danach Thema. Auf der EVS-Homepage ist 2014 genannt.

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