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 Eintrag Nr. 1300 von Michael vom 16.12.2013 um 07.22Uhr
Hallo Stefan,

ja in der Tat,die Gleise waren schon vor einiger Zeit abgebaut worden. Jetzt hat man sie im Bereich des Bahnhübergang demontiert. Ich frage mich immer wieder:

Was hat die Stadt für das Grundstück bezahlt?

Wie hoch sind die Kosten für den Radweg?

Stehen diesem im Verhältnis zu dem Aufkommen an Rädern usw?

Gab es keine anderen Lösungen?

Für mich steht fest:

In Aachen will man den Süden und die Nordeifel garnicht an einen leistungsfähigen, flächendeckenden Nahverkehr anbinden. Der Grund ist doch offensichtlich, da man an den zig tausenden Pendlern richtig Geld verdienen kann. Sollen die mal alle schön bei der APAG die hohen Parkgebühren zahlen und somit Verluste in anderen Bereichen ausgleichen, ist nur mal so ein Theorie.

Lachhaft ist es dann, wenn die quatalsweise am jammern sind, über die dicke Luft, die vielen Autos und den Lärm.

Dann kommen die Forderungen auf, wie Tempo 30 usw.

Hier kann man dann den ganzen ideologischen Aktionismus sehen. Ganz nebenbei, Aachen liegt an zwei Autobahnen, in einer Talsohle und der Luftraum über Aachen ist voll von Flugzeugen.Tatsachen die sichnicht ändern lassen oder fordern die bald eine Flugverbotszone über Aachen? Dazu leht man es ja ab, dass man Alleinstellungsmerkmale wie Radwege auf Bahntrassen einmal überdenkt und eine Co-Existenz anstrebt.

Ein leistungsfähiges Nahverkehrsnetz über Brand hinaus ist nicht gewollt, da macht man lieber weiter mit solchen Forderungen wie Tempo 30!

Was ändern die damit an den hohen Pendlerzahlen?!

Bekommen die Menschen dadurch eine Alternative?

Dabei liegt die Durchschnittsgeschwindigkeit schon unter 30 km/h im Stadtbereich!

Wie einfach wird hier gedacht?

Zumal wer soll das Tempolimit überwachen?

Rechtlich dürfte das schwer sein überhaupt umzusetzen!

Daran kann man sehen, wie naiv sowas ist! Aktionismus pur, der keinem was nützt!

An diesem Bauabschnitt Stefan kann man sehen, welche geistigen Kinder hier am Werk sind. Nach deren Vorstellung soll die Nordeifel gefälligst mit dem Fahrrad nach Aachen fahren und das bei Wind und Wetter. Komisch dann braucht man doch den Ausbau (Streit) über den Ausbau der Monschauerstr. überhaupt nicht zu diskutieren....daran erkennt man, was hier in Ac geplant wird. Alternativen wird ein Denkverbot erteilt,Bahnstrecken plattgemacht aber denn Tempo 30 fordern und die dicke Luft beklagen und zu alledem noch die Monschauerstr. ausbauen....verstehe das wer will....

In diesem Sinne

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 1299 von Stefan vom 15.12.2013 um 10.06Uhr
In den vergangenen Wochen wurde der Gleisanschluss vom Philipsgelände und der Bahnübergang Philipsstraße entfernt. Das war dann wohl der Letzte Gleisrest der Vennbahnstrecke Rotheerde - Walheim

 Eintrag Nr. 1298 von Michael vom 09.11.2013 um 18.39Uhr
Hallo Andreas,

DG bedeutet deutschsprachige Gemeinschaft,also der Teil von Belgien der ursprünglich zu Deutschland gehörte.

Ich kann nur sagen, dass aus meiner Erfahrung, weder die SPD noch die CDU überhaupt einmal Überlegungen angestellt haben in Richtung Vennbahn, so z.B auf dem Teilstück Aachen -Walheim, wo der Radweg teilweise neben der Trasse liegt. Der VCD hatte refelxartig so muss man es nennen, diese Alternative zur Campusbahn abgelehnt. In Aachen fährt man lieber Fahrrad. Nicht das ich was gegen Fahrräder habe, da ich selber auch radel. Nur die Eisenbahnstrecke Aachen - Walheim mit zwei Viadukten die intakt sind nur mit dem Alleinstellungsmerkmal Radweg auszustatten, halte ich für eine Verkehrspolitik die nicht zielführend ist. Ncha dem Willen der Stadt, wäre man zwischen Brand und Melaten Campusbahn gefahren.Der Norden der Städteregion sowie Eschweiler und Düren euregiobahn...und hinter Brand dann mit Bussen in die Eifel oder den Ravelweg abstrampeln, bei Wind und Wetter natürlich! Was ist das für ein Konzept??? Ich behaupte keins! Netzausbau und ein System wäre zielführend mit einer intensiven Zusammenarbeit von Belgien und den Niederlanden. Ein Regionalbahnnetz kann man in Ac und Umgebung aufziehen, mehr ist einfach nicht drin.
Hier sollte man einmal vorbehaltsfrei an die Dinge ran gehen. Verkehrspolitik ist mehr als symbolträchtig mit dem Fahrrad durch die Gegend zu radeln und Radwege anzulegen. Ich selber fahre Fahrrad aber ich brauche keine Eisenbahnstrecken, die heute tausende Menschen im Süden wieder an das Schienennetz (regional/überregional) anbinden würden um den Radfahren nachzugehen.

Nun gut das ist meine Meinung und was die Realität ist kann man ja besichtigen!

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 1297 von Andreas vom 09.11.2013 um 13.22Uhr
Hallo Michael,
was ist die "DG"?
Auf der Bahnlinie Kleve - Nijmegen versucht nan
z.Z. dir EU Mittel umzuwandeln um den Bahnbetrieb
wieder herzustellen.
Da aber die Kommunen nicht mitspielen, wird es
trotz der Möglichkeit det Umwandlung det Gelder
wohl nicht dazu kommen.
Also eine Entfristung der EU Gelder bzw.
Umwandlung scheint möglich zu sein. Es muss
sichnur jemjemand dadafür einsetzen :-/
CDU und SPD im Raum AC sind allerdings
dagegen...

 Eintrag Nr. 1296 von Michael vom 08.11.2013 um 08.34Uhr
Hallo Andreas,

wie kam es zu dem Niedergang der Vennbahn? Hierfür spielen mehrer Gründe eine Rolle.Der Vennbahnverein, wurde Anfang der 1990er Jahre mit der Idee gegründet, die Vennbahn langfristig zu erhalten. Da die SNCB die Strecke aufgeben wollte, weil das Aufkommen des Verkehrs ( Versorgung des Truppenübungsplatz Elsenborn) über die Strecke Malmedy abgewickelt wurde.Auch wurde die Strecke Jünkerath - Weywertz wieder eröffnet. Diese Strecken waren ebenfalls Natostrecken.Einzig die Verbindung Stolberg - Eupen wurde nochmal im Golfkrieg 1 zur Verlegung von Bodentruppen bzw Panzern usw genutzt.

Die Vennbahn war also schon immer ein Politikum, so dann auch, als die touristische Vennbahn eingeläutet wurde. Der Vennbahnverein war der Betreiber.Die Strecke im Eigentum der DG,so war die rechtliche Situation. Die DG förderte die Vennbahn jedes Jahrmit Finanzzuschüssen, die in erster Linie für den Unterhalt der Strecke eingesetzt werden sollten. Die Eu Mittel kamen in den Anfangsjahren dazu,um eben Fahrzeuge usw anzuschaffen aber auch für die "Erstsanierung" der Strecke.

Hier lag schon das erste Problem. Die Strecke wurde von der SNCB auf Verschleiß gefahren, soll heißen, es wurde wenn überhaupt nur noch notdürftig etwas repariert im Betriebgefahren abzuwenden. Alleine die Bahnhübergänge in Roetgen wären eine Kostenstelle gewesen, die man nur nach und nach sanieren hätte können.

Somit wurde eine Infrastruktur übernommen, die im Grunde ein Sanierungsfall war!

Durch die enormen Aufwendungen war es aber dennoch möglich einen Betrieb aufzubauen, eben durch Subventionen. Die Vennbahn hatte im Jahr ein Fahrgastaufkommen von ca 20.000 Personen, dass ist einfach zu wenig für so eine lange Strecke, die Einnahmen allein decken nicht die Kosten.

Fahrzeuge und Kosten.

Jedes Fahrzeug was man anschafft muss man auch als Verein als Kostenfaktor sehen...Eisenbahnromantik alleine hilft da nicht. So habe ich mir immer die Frage gestellT: Wozu braucht man die ganzen Lokomotiven, wenn man einmal am Tag hoch und runter fährt. Einen Taktbetrieb hat es ja nicht gegeben. Der Fahrzeugpack war völlig aufgeblassen und durch nichts gerechtfertigt. Die Dampflok als Highlight war in Ordnung, nur deren Umläufe waren einfach zu gering, dazu keine PZB und Zugbahnfunk also für das deutsche Streckennetz mehr oder minder nicht geeignet. Heute dürfte sie in Deutschland maximal noch 50kmh fahren.Sofern sie überhaupt eine Zulassung bekäme. Ohne PZB halte ich das für nicht zu verantworten. Somit war die Lok in ihrem Aktionsradius auch schon beschränkt, was sinnfrei war, da die Lok ein deutsches Baumuster war.

Weiter kamen die Diesellokomotiven und der Wagenpark...auch der war dem Betrieb nicht angepasst, hier hätten dringend Anpassungen stattfinden müßen.

Ausschaggebend war auch das Fahrtenangebot.Die Fahrten nach Bütgenbach usw waren mehr oder minder politisch gewollt, soll heißen, dass natürlich die DG diese Region fördern wollte,da sie ja auch Steuergelder in die Vennbahn investierte und somit sollte ein "Teil" der Gelder zurückfließen. Sowas kann aber nur dann funktionieren wenn dort den Menschen was geboten wird. Zumal viele Menschen auch keine Lust haben, den halben Tag nur durch die Gegend zu fahren. Ein Taktverkehr wäre sinnvoll gewesen, um eben auch die Bürger zu erreichen, die spontan ein Stück mit der Bahn fahren wollten. Durch den Machtwechsel, kam es dann zu Verwerfungen innerhalb des Vereins und eben mit der DG.

Somit kam am Ende das was kommen mußte und bekannt ist. Sicherlich hätte man noch etwas retten können, aber auch der Förderverein in dem die Gemeinden entlang der Vennbahn waren und die auch Verpflichtungen übernommen hatten aber auch profitierten hatte kein Interesse mehr an der Bahn...man kann sagen, als die Fördermittel ausblieben und die Kosten bei der DG und dem Förderverein blieben...war das Ende absehbar.

Sicherlich auch gab es im Vennbahnverein Verwerfungen wo ich heute noch den Kopf schütteln kann, hier wurde dann ein neuer Verein "Vizinalbahn" durch ein Mitglied gegründet, der es wohl besser mit der neuen Regierung konnte, dazu kam die Schuldenlast des Vereins...alles in allem ein Fall für den Staatsanwalt ob und wie jemals ermittelt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

Der Radweg ist auch wieder so ein Eu Projekt denen man kritisch gegenüberstehen sollte. Die Gemeinden sind mehr oder minder pleite und freuen sich über Mittel aus Brüssel...über den Sinn darf man dann oft zweifel. Problem ist, die Mittel sind für 10 Jahre gebunden,solange hat Brüssel ein Auge drauf, danach ist es mehr oder minder egal was daraus wird.Den Vennbahnweg gäbe es ohne EU Mittel nicht!

Fakt ist, dass dieser Weg nicht die Verkehrsprobleme löst, im Gegenteil die Stadt Aachen und die südliche Region haben ihre letzte Schienenanbindung verloren. Man kann nur noch schmunzeln wenn dann alle paar Monate die schlechte Luft,der Lärm und die ganzen "bösen" Autos als unzumutbar in Aachen angesehen werden. Sorry aber aber bei 120.000 Pendlerbewegungen im Süden von Ac und der Debatte über den Ausbau der Monschauerstr. ist das ganze Gejammer doch scheinheilig! Die Politik in Aachen war unfähig mit der DG Kontakte aufzunehmen, was im Grunde nicht das Problem ist.

FAZIT.

Die DG ist die Bahn los, wieder mit Fördermitteln und die südliche Städteregion darf jetzt "alternativlos" nach Ac mit dem PKW pendeln oder sollen die jetzt alle auf ein Pedelec umsteigen? Also wenn ich mir in den Wochen den Vennbahnweg ansehe ist der mehr oder minder verwaist...dass nenne ich mal nachhaltig! Aachen behält seine Dunstglocke...aber das ist nicht das Problem der DG und die Menschen in der Eifel werden in 10 Jahren sagen...hätten wir die Bahn doch noch..aber dann sind die Sperrfristen der Eu ja abgelaufen...wer weiß was dann kommt.

In diesem Sinne

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 1295 von Andreas vom 08.11.2013 um 00.04Uhr
Hallo Michael,
ich bin erst für mein Studium vor fünf Jahren
hergezogen. Daher erlaube ich mir die Frage, wie
kam es dann überhaupt zum Niedergang der
Touristenbahn, wenn die EU so viel Geld damals
investiert hat?
Schade eigentlich. Jetzt ist dort ein Radweg und der
wird wohl die nächsten Jahrzehnte bleiben. Denn
der hat auch einiges gekostet.
Immerhin tut man ein wenig hier für den öpnv. Am
Niederrhein und im bergischen Land entwidmet man
schnell alle Strecken, dessen
Trassensicherungslaufzeiten enden, damit ja
niemand auf die Idee kommt von möglichen
Reaktivierungen zu sprechen bzw. darüber
nachzudenken.
Gruss

 Eintrag Nr. 1294 von Michael vom 06.11.2013 um 18.43Uhr
Hallo Andreas,

ja das stimmt. Ich denke aber da wird nix draus.Politisch ist das Thema Vennbahn immer noch bei vielen Politikern hier in der Region mehr oder minder mit dem Untergang der Vennbahnvereine verbunden. Dazu kommt, dass die Gelder knapper werden. EU Mittel sind damals auch in die Vennbahn gefloßen und das in einem nicht unerhebliche Maße. Ein weiters Problem ist, dass eben immer Regionen bedacht werden, damals in den 1990 Jahren paßte alles zusammen. Hier war die Politik für das Projekt, die Strecke wurde von der SNCB abgegeben...das war ein Zeitfenster was sehr günstig war. Sorry aber von der Politik würde ich nicht viel erwarten. Ich denke, dass die Strecke eine Zukunft haben kann wenn das Güterverteilzentrum Realität werden könnte. Die Bördenbahn IG verfolgt ein anders Ziel, dass eben die Strecke wieder reaktiviert wird, da muss aber das Land und die Verkehsbetriebe mitspielen...eben ein Besteller, einfach so fahren keine Züge. Zumal die IG keinen Museumsbetrieb durchführt oder sich Fahrzeuge anschafft. Ein weitere Aspekt ist, dass die Rurtalbahn die IG logistisch untersützt. Alles in allem ist die Vorgehensweise ganz anders. Gelder für eine Museumsbahn....die Zeiten werden nicht besser, da muss du ein Konzept haben was WIRKLICH überzeugt, es muss überzeugen und der Region einen Mehrwert bringen, denn Geld wollen alle Vereine und wenn du keine Lobby hast...dann viel Spaß. Ich für meinen Teil würde mehr auf eine Reaktivierung der Strecke setzen, dann ist ein bzw das Problem mit den Brücken gelöst. Nun aber auch hier sind dicke Bretter zu bohren, wenn man sieht, wie zäh hier in der Region alles läuft...ich denke dabei gerade an die Ringbahn.

MFG

Michael


 Eintrag Nr. 1293 von Andreas vom 05.11.2013 um 22.05Uhr
Schön wäre doch, wenn man die EVG mal ein bisschen finanziell vom Land bzw. der Kommune unterstützen könnte, um einen Wochenend- Museumsbetrieb bis Raeren betreiben zu können, wie bspl. bei der Börderbahn...
Schade, dass man das touristische Potential nicht erkennt.

 Eintrag Nr. 1292 von Michael vom 13.10.2013 um 14.03Uhr
Hallo Geron,

also ich denke, dass es sich um eine reine Messfahrt handelt und man diese nicht überbewerten sollte. Da bis Rüst immer noch Güterverkehr betrieben wird, kann man auch gleich den Rest der Strecke mal in Augenschein nehmen. Die EVS hat im Moment bis zum Anschlag mit dem Ringschluss zutun und von daher wird sich in diese Richtung nicht viel bewegen, eben nur die jährlichen Sonderfahrten.

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 1291 von Gereon vom 11.10.2013 um 07.50Uhr
....wie sieht es eigentlich aus mit dem Schinenmesszug der in dieser Woche die Strecke von Stolberg - Altstadt über Breinig bis zum Falkenbachviadukt von einem Gleismesszug befahren hat?

was ist dort geplant?

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