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 Eintrag Nr. 838 von Josef Huber vom 10.06.2011 um 19.11Uhr
Hallo Boris,

wer sagt denn das ich negativ gegenüber der EFG eingestellt bin? Im gegenteil!
Ich habe hier lediglich meine Meinung über diesen Eisenbahnverein dargelegt mit der ich nicht alleine da steh! Ich sehe die Sache allerdings etwas realistischer und nicht ganz so mit verträumten Augen. Sicher die EFG hat sehr, sehr, viel positives erreicht, die Aufarbeitung des Stellwerkes in Aachen-Walheim, das freischneiden der Strecke (warum auch immer?) und die großartige Aufarbeitung des Walheimer Bahnhofsgeländes, wirklich eine großartige Leistung in der viel Energie und Einsatz geopfert wurde! Aber: Bevor erst einmal ein Museumszug auf die Strecke gehen kann muß die Strecke erst einmal Ertüchtigt werden, d. h. Unter und Oberbauerneuerung, Signaltechnik und, und, und....
Das Sind kosten die die EFG niemals aufbringen kann und wird!
Noch eine Frage an Boris: Woher willst Du wissen das die EFG die einzigen Aktivisten sind? Sicher die EFG sind die einzigen Aktivisten die sich einen Museumsbahnhof aufbauen aber nicht wirklich um die Stufenweise reaktivierung der Vennbahntrasse einsetzen! Ich schreibe bewusst "nicht wirklich" im inneren mögen sie dieses Ziel ja verfolgen aber sie konzentrieren sich mehr auf ihren "Fuhrpark" in Walheim der ersteinmal zusammengezimmert werden muß ohne vorhande Infrastruktur, viel Erfolg!
Übrigens ich bin sehr wohl ein Aktivist der jedoch realbezogen an die Sache ran geht, das nur mal so am Rande!

Frohe Pfingsten noch einmal:
Josef

 Eintrag Nr. 837 von Steffen vom 10.06.2011 um 19.02Uhr
http://www.hammerbilder.de
Herrlich

Man kann einem Verein wie den EFG immer kritisch gegenüber stehen - sowas kann sogar hilfreich sein! Aber bei einem bin ich mir ganz sicher: Wer gar nichts tut hilft am Allerwenigsten

 Eintrag Nr. 836 von Boris vom 10.06.2011 um 17.06Uhr
Hallo Michael, hallo Thomas, hallo Josef,

ich verstehe Euren Pessimismus nicht. Wenn man einer Sache von anfang an keine Chance gibt und grundsätzlich nur negativ dazu eingestellt ist, dann kann man sie auch nicht erfogreich voranbringen.
Ich finde die Grundidee der EFG gut, denn es wird ein Beitrag zum Erhalt der Strecke geleistet. Wie der Erfolg sein wird, d.h.ob die Strecke in Zukunft erhalten bleibt, ob wieder Verkehr stattfinden wird und ob die EFG einen Museumsbahnbetrieb erreichen werden oder nicht, das wird die Zukunft zeigen. Aber es ist wohl unbestritten und auch Ihr werdet doch wohl zugeben, dass jeder Einsatz für die Strecke ihr wohl nicht schadet und dass die Chancen für den Erhalt durch den Einsatz der EFG wohl ein wenig größer sind als ohne ihre Leistung.
Ihr haltet hier lange Monologe und erläutert, was Ihr nicht gut findet und was "man" Eurer Meinung mal besser tun müsste etc., aber die einzigen, die aktiv auch etwas machen (und nicht nur reden), sind derzeit die EFG.
Ich erkenne die Leistung der EFG jedenfalls an und finde die Aktivitäten gut. Und selbst wenn in die Strecke Zukunft doch aufgegeben würde, dann könnten die Mitglieder der EFG immer noch zurecht sagen, sie hätten es wenigstens versucht und eben nicht von vornherein direkt aufgegeben.

Gruß
Boris

 Eintrag Nr. 835 von Josef Huber vom 10.06.2011 um 16.26Uhr
Liebe Vennbahnfreunde, liebe EFG,

jetzt sind wir doch mal realistisch.
Priorität hat doch ersteinmal die Reaktivierung der alten Vennbahntrasse von Stolberg-Altstadt bis Stolberg-Breinig.
Auf diesem Teilstück sid die Chancen doch sehr groß das hier (vielleicht schon in naher Zukunft)regulärer SPNV durchfürbar sein wird, auch wirtschaftlich, da sollte sich Max auch einmal drüber informieren!!!
Hier sollten die Vennbahnfreunde und auch vor allem die EFG als erstes ihre Energie einsetzen um ersteinmal diese Reaktivierung durch zu hauen.
Allein in diesem Teilstück liegt ein enormes Potential.
Wenn dieses Teilstück ans Netz geht dann kann man ja auch einmal daran denken gelegentliche Sonderfahrten auf diesem Teilstück durchzuführen, z.B. in Form von geliehenen Fahrzeugen (evtl. von RSE).
Man sollte auch hier nach der "Salamitaktik" vorgehen, Stufe für Stufe. Sobald Stolberg-Breinig ans Netz geht kann man auch darüber Nachdenken Aachen-Walheim ans Netz zu bringen, inkl. Ertüchtigung des Viaduktes!!!

Wie ich heute erfahren habe, wurde am Mittwoch, den 08. Juni 2011 der Vennbahnverein e.V. aufgelöst, das Vereinskapital soll angeblich in die Hände der EFG gefallen sein, für mich als Eisenbahnfreund, unverständlich!
Mitt diesem Kapital hätte man z. B. eine schöne Vennbahnabschiedsfahrt auf dem Teilstück bis Stolberg-Breinig auf die Schine setzen können.
Mit einer solchen Aktion hätten die Vennbahnfreunde was von gehabt und außerdem hätte das wiederum für Aufmerksamkeit in der öffentlichkeit gesorgt, wäre das doch wieder ein weiterer Schritt zur reaktivierung des Teilstückes bis Stolberg-Breinig gewesen.
Schade da wurde wieder einmal eine wichtige Chance von sogenannten "Eisenbahnfreunde" vertan! Das Kapital soll im wahrsten Sinne des Wortes an sogenannte "Eisenbahnfreunde" verschenkt werden damit sie ihre Spielwise erweitern können aber kaum etwas dazu beitragen das die Vennbahn regulär ans Netz geht, ich betone: regulär!
Schöne Welt und man darf sich Eisenbahnfreunde nennen.

LG. und schöne Pfingsten: Josef



 Eintrag Nr. 834 von Thomas vom 10.06.2011 um 15.44Uhr
Max, dein Hochmut in allen Ehren, aber so wird das nichts... Ich sehe seit Jahren nur kaum mehr rollbares Eisenerz, zusammengehalten durch rostige Schrauben, nichts, was auch nur ansatzweise einer TÜV-Abnahme standhalten würde. Mit der zweiachsigen Diesellok, welche in Walheim abgestellt ist, wirst du sicherlich keine (Sonder-)Fahrten im Netz der EVS oder auf anderem, öffentlichen Boden in Deutschland unternehmen. Nicht nur, dass dort eine kostenspielige PZB-Anlage I60R fehlt, einen Heizdiesel gibts auch nicht, was den Komfort in den geplanten Waggons schrumpfen lässt. Dann die Unterhaltungskosten der Lok, der Waggons, Trassengebühren usw. Sicherlich haben das schon andere Vereine geschafft, aber irgendwie hab ich da so ein Bauchgefühl ... sorry :-/

 Eintrag Nr. 833 von max vom 10.06.2011 um 15.21Uhr
hallo michael,
die geschichte mit dem estw und dem stellwerk in stolberg ist uns schon bewusst - stehen ja durchgehend in kontakt mit evs, anders geht es ja nicht!
ich kann nur nochmal betonen, dass eisenbahnfahrzeuge äußerst teuer sind, gerade dann wenn sie eine zulassung haben. sowas kann man am anfang nicht bezahlen, da muss man sich ranarbeiten.
gebrauchtes material findet auch bei evs wieder verwendung - es fehlt euch einfach an hintergrundinformationen bei diesem porjekt, daher kann ich dir in vielen punken einfach nur wiedersprechen.
wir wissen um die schwierigkeiten bei einem solchen projekt, dass manche schritte für außenstehende nicht gleich nachvollziehbar sind mag gut sein, weil einfach die ein oder andere info fehlt.
btw. ... wer sagt denn, dass wir nicht mit der rse zusammen arbeiten?
wenn du dich einmal gründlich über unser projekt informieren lässt, würdest dich sicherlich deine einträge hier etwas anders verfassen

 Eintrag Nr. 832 von Michael vom 10.06.2011 um 09.04Uhr
Hallo Max,

das was ich meine ist, dass wenn die
Strecke mal ans Netz gehen wird, dann
wird auch die Strecke an das ESTW
angeschlossen und somit wird man mit
auch in der Regel Ks Signale verbauen.
Diese haben den Vorteil das sie eine
Hauptsignal und Vorsignalfunktion
erfüllen können. Soll heißen du bist
flexibel und es ist eben Kostengünstig
mit reinen Lichtsignalen zu arbeiten als
die alten Formsignale die auch noch
störungsanfällig sind weil eben Mechanik
im Winter einfrieren kann. Die werden
auch an der Strecke nach Altstadt bald
wohl Geschichte sein. Hinzu kommt, dass
man das Stellwerk in Stolberg Altstadt
auch nicht mehr braucht...wird wohl
abgerissen. Ich find es ja auch schön
wenn Ihr die Fahrzeuge vor dem
Schneidbrenner retten wohlt. Das was
Josef mit der Weiche und mit der
Infrastruktur meint ist, dass die Geld
kostet und das ist nicht unerheblich.
Gebrauchte Weichen kann sicherlich
verbauen.....allerdings sollte man die
Strecke wieder ertüchtigen, dann wird
das alles durchsaniert und dann eine
gebrauchte Weiche????? Nee nicht
wirklich. Also ich würde mir gar kein
Material anschaffen sondern meine
Aktivitäten darauf beschränken die
Strecke wieder ans Netz zu
bringen....mit einem Vorlaufbetrieb der
von Externen gemacht wird (Sonderfahrten
usw durch euregiobahn oder RSE). Das ihr
die Gebäude retten wollt find ich
klasse! Leider habt ihr mit dem
Bahnhofsgebäude Pech, dass hat es
hinter sich wenn man das
Erscheinungsbild im Ganzen sieht. Klar
läßt sich alles machen....nur eben das
liebe Geld. Aachen West war ja auch mal
so ein Projekt, was es am Ende nicht
bringt, eben wegen der Kosten. Selbst
das Bw Gerolstein war eine
Herculesaufgabe, wobei das bei weitem
nicht so schlimm aussah wie Ac West.Mir
ist nur das Konzept nicht schlüssig, ihr
kauft euch Fahrzeuge die mehr oder
minder schon lange aus dem
Betriebsdienst sind! Ok wenn man die
erhalten will ist das ja was!
Sonderfahrten wollt ihr damit
machen...irgendwann! Also für mich ist
das nicht schlüssig, dann würde ich doch
solange warten, bis ich ein Fahrzeug mit
dem ich Fahrgäste befördern kann und was
zugelassen ist bekommen kann. Im übrigen
muss die Strecke auch erstmal befahrbar
sein. Im Moment ist Walheim doch eher
eine Insel...die Strecke in Richtung
Belgien hat die Infrabel auf belgischer
Seite gesperrt und nach Stolberg ist der
Viadukt dicht. Was vielleicht was wäre
und er Strecke gut tuen würde, wären
eben Sonderfahrten nach Breinig um
Werbung für die Strecke zu machen.
Sollte irgendwann einmal wieder
regulärer Betrieb sein, dann hättet ihr
den Vorteil auch Sonderfahrten besser zu
organisieren.

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 831 von max vom 10.06.2011 um 00.23Uhr
@ josef huber
die eisenbahnfreunde grenzland wissen schon sehr wohl welcher aufgabe sie sich gestellt haben. ganz offensichtlich sind sie aber bei weitem nicht über alle hintergründe der aktivitäten der efg informiert! fahrten nur zwischen stolberg und breinig sind mit sicherheit, wenn sie schon die wirtschaftlichkeit ansprechen, eben nicht wirtschaftlich. desweiteren stand schon immer fest das gesamte streckennetz der evs zu befahren, muss halt eben auch platz für fahrzeuge vorhanden sein und den gibt es derzeit nur in walheim. außerdem wird in zukunft auch der radweg eine große rolle für den museumsbahnbetrieb spielen und den findet man nicht zwischen stolberg und breinig, sondern hier gilt es die radfahrer von stolberg zum radweg zu bringen oder umgekehrt!
die fehlende infrastruktur ist in der tat ein problem, jedoch hat fast jeder verein mal so klein angefangen wie eben auch die eisenbahnfreunde grenzland, ohne infrastruktur und mit viel fleiß. eisenbahnfahrzeuge gehören zu jedem eisenbahnverein und ohne diesen gäbe es auch keine mitglieder und somit keinen verein.
fahrzeuge zu mieten ist leicht gesagt, dazu braucht man aber sehr viel geld und eben auch infrastruktur - ist also so auch nicht umsetztbar!
das ein solches projekt geld kostet ist kein geheimnis und jedem wird auch klar sein, dass man auch auf fördermittel angewiesen ist.
für 150.000 - 250.000 bekommen sie eine ganz neue weiche - braucht man die? nein! es gibt durchaus gebrauchtes material, das man auch von infrastrukturunternehmen erhalten kann, ebenso wie schwellen und schienen!
wie gesagt, ihnen fehlen viele hintergrundinformationen bzgl. der efg und ihrer aktivitäten! ich lade sie aber herzlich zum bahnhofsfest der efg ein und könnte sie bei einem persönlichen gespräch ein wenig über manche hintergründe aufklären.

@michael
von heute auf morgen einen riesen fuhrpark aufstellen und unterhalten bzw. aufarbeiten - wie soll das denn gehen?! die eisenbahnfreunde grenzland zielen garnicht darauf ab einen riesen fuhrpark aufzubauen, dass sieht das konzpet so nicht vor.
ein museumszug bestehend aus 2 bis 3 umbauwagenpärchen, einem fahrrad/gepackwagen sowie zwei dieselloks reicht für fahrten auf dem evs-nezt völlig aus. für besondere fahrten bzw. events kann weiteres material wie waggons oder auch eine dampflok gemietet werden.
man kann die alten formsignale auch modernisieren, wie z.b. in stolberg geschehen. ein museumsbahnhof besteht nicht nur aus einem stellwerk, zwei weichen und ein paar formsignalen, sondern auch aus eisenbahnexponaten die z.b. im parkaufgestellt werden und vielem mehr! so soll am zukünftigem radweg eine anlaufstelle für eisenbahninteressierte entstehen und ein interessanter haltepunkt für unsere fahrgäste! auch hier muss ich wieder sagen, es fehlen viele hintergrundinformationen!
natürlich ist es schwer, keine frage, und es gehört auch viel durchhaltevermögen zu einem solchen projekt, doch jeder eisenbahnverein hat es am anfang schwer, da die eisenbahn in groß einfach sehr sehr sehr viel geld kostet!
wir gehen einen schritt nach dem anderen, auch wenn es lange dauert, aber wir wollen eben nicht die gleichen fehler machen, die durch andere vereine schon gemacht wurden.
und ich finde man kann zurecht stolz sein auf das, was man bis jetzt geschaff hat.
auch dich michael lade ich herzlich zum bahnhofsfest ein und erzähle dir auch gerne mehr über einige hintergründe der efg bzw. bringe dich in manchen punkten mal auf dem aktuellen stand, unterhalten haben wir uns ja schonmal.

gruß max

 Eintrag Nr. 830 von Josef Huber vom 09.06.2011 um 19.21Uhr
Hallo Michael,

Du triffst den Nagel aufem Kopp!!!
Man darf nie die Realität aus den Augen verlieren. Vieles ist falschgelaufen bei der Vennbahn V.o.E. und viele dieser, damals gemachten, Fehler beobachte ich auch heute, leider, wieder bei der EFG. Ich möchte kein Spielverderber sein aber bei der Eisenbahn von heute geht es mehr den je um den wirtschafftlichen Nutzen und da ist leider kein Platz mehr für eine Museumseisnbahn. Die Eisnbahnfreunde Grenzland könnten und würden mehr ereichen wenn sie ihre gesamte geballte Energie in jene Streckenabschnitte der Vennbahn stecken, die noch einigermaßen befahrbar sind, ich denke hier insbesonders an den Streckenabschnitt bis Stolberg-Breinig. Diesen Streckenabschnitt selbst instand zu halten und mit gelegentlischen Sonderfahrten mit Gecharterten Fahrzeugen (wie z.B. auf der Eisenbahnstrecke von Kall nach Hellentahl) unter andern auch mit Museumsfahrzeugen, würde viel mehr Aufsehen und Action bringen. Zudem ist diese Variante eher zu Finanzieren und übersichtlicher als ein eigener Fuhrwagenpark der noch aufgearbeitet und gewartet werden muß, desweitern fehlt ja auch jegliche Infrastruktur zur Aufarbeitung der Fahrzeuge. Das alles muß erst mal finanziert werden, das geht locker in Millionenbeträge, welscher Verein kann das noch bezahlen? Allein die Kosten für eine Weiche für ein separates Anschlußgleis liegen bei min. 150 000 bis 250 000 Euronen, hinzu müßte eine Unterkunft für die Fahrzeuge inkl. Grube etc. errichtet werden und vieles andere mehr!
Ich wünsche aufjeden Fall der EFG viel Erfolg aber verliert bitte nicht die Realität aus den Augen!

Liebe Grüße:
Josef

 Eintrag Nr. 829 von Michael vom 09.06.2011 um 13.39Uhr
Hallo Josef,

danke für die Info!!!!! Mal nett wieder
eine paar Bilder vom Bf Raeren zu
sehen.....laaaaange ist es her, dass
sich da mal ein Zug hat blicken lassen.
Jetzt ist der Vennbahnverein auch auf
der deutschen Seite Geschichte......ja
da kann man sehen was von den Träumen
aus den 90er Jahren geblieben ist. Ich
hatte mich ja so Mitte der 90er Jahre
aus allem zurückgezogen...war ja
irgendwie abzusehen, dass es mal so
kommen musste...bei dem was da an
Fahrzeugen herum stand die nur Geld
verschlagen und einer Strecke die nicht
mit einem Verein zu unterhalten war.
Wäre das alles eine Nummer kleiner
aufgezogen aber dafür mal mit dem Blick
für die Realitäten...dann wäre sie
vielleicht noch am laufen die Vennbahn.
Leider scheitert es oft bei
Eisenbahnvereinen daran, dass zuviel
Träumerei im Spiel ist.
Berufseisenbahner gelten da, dann eher
als Spielverderber, weil man eben nicht
verstehen will, dass es Regelwerke gibt
die sitzen müssen und die Eisenbahn kein
Spielplatz ist der nur von Idealismus
leben kann. Hier spielt das liebe Geld
eine wesentliche Rolle um den Laden am
laufen zu halten. Infrastruktur usw
kommen dazu....das alles ist nicht zum
Nulltarif zu haben. Dazu dann noch ein
EBL wenn man dann ein EVU gründen will.
Die Gerolsteiner haben das hinbekommen,
allerdings steckt da auch Geld hinter.
Hinzu kommt, dass hier Leute am Werk
sind die wissen wie man Gelder
organisiert und ein in sich schlüssiges
Konzept haben, wenn man sich nur alleine
die Vermarktung des Lokschuppens
ansieht. Dies ist leider hier nie so
richtig der Fall gewesen. Der Vennbahn
fehlte es an Ideen aber auch die ganze
Region hatte nicht verstanden, was hier
für ein Potenzial vorhanden war. Was die
EFG jetzt auf die Beine stellt das
bleibt abzuwarten.... Allerdings mit ein
paar Fahrzeugen ist da auch nicht viel
zu machen. Ehrenwert wenn man die
erhalten will, doch ohne Infrastruktur,
wird das auch nichts. Sollte die
Vennbahn nochmal ans Netz gehen....dann
fliegen die alten Signale erstmal
raus...Ks Signale kommen an die Stelle
der alten Flügelsignale....Walheim als
Kreuzungsbahnhof ist auch nicht wirklich
brauchbar bei den heutigen
Zuglängen...als reine Transitstrecke
wäre da noch was machbar. Was bleibt
dann noch von einem Museumsbahnhof
Walheim!??? Die Eisenbahnwirklichkeit
sieht heute anders aus...da wird und
wurde schon immer Geld verdient und
darum geht es eben, ob man das jetzt
toll findet. Ich will nicht falsch
verstanden werden auch ich mag die alte
Eisenbahn aber ich sehe die Dinge wie
sie sind. Leider haben es Vereine eben
schwer das trotzdem wünsch ich ihnen das
Beste!

MFG

Michael

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