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 Eintrag Nr. 905 von Michael vom 01.09.2011 um 07.08Uhr
Hallo Ikarina,

ich denke du hast es auf den Punkt
gebracht!

Man stellt sich die Frage: Wer sich
sowas ausdenkt!

Ich für meinen Teil hab einfach nur den
Kopf schütteln können.

An diesem Weg siehst du, wie
Steuergelder aus dem Fenster geworfen
werden! Der Fahrradhighway ist doch die
Zukunft des Eifeltourismus!!!! Wir
dürfen das doch nicht vergessen!!! Nein
wir sind einfach nur nicht so genial wie
die Erbauer und Projektplaner!!! Die
damit einen Reibach gemacht haben und
die Politiker die sich die Heerscharen
von Radfahrern herbei sehnen oder
herbeireden wollen!!!

Nur mal so ein Vergleich: Beim Plandampf
im Jahr 2010 zu Ostern waren mehrere
hunderttausend Menschen in der Region
Vulkaneifel und Mosel unterwegs! Welch
ein Wirtschaftsfaktor das für die Region
war, kann man sich ja denken.

In Deutschland entstehen Museumsbahnen
aus dem NICHTS:

Ein paar Beispiele:

Wolkenstein - Jöhstadt ( Teilaufbau)

Härtsfeldbahn

Lohsdorf in Sachsen

Alle diese Bahnen entstehen wieder und
beweisen wie hoch die Sympatie dort für
die Bahn ist. Man kann aber auch in der
Region bleiben! Bahnbtetriebswerk
Gerolstein oder auch die Oleftalbahn wo
in den Sommermonaten Betrieb gemacht
wird.

Hier meint man jetzt eine Sensation für
die Eifel erdacht zu haben und sogar
eine Brücke oder einen Tunnel will man
unter der Himmelsleiter errichten, damit
bloß die Steigung nicht zu groß wird!!!
Daran kann man sehen, wie krank diese
Köpfe sein müssen, die sich sowas
ausdenken.


Wir sind doch nur die, die das alles
bezahlen um anderen die Möglichkeit zu
geben sich darzustellen!

"Hier geht es um die Zukunft der Eifel
die den Menschen ein Highlight bieten
muss!!" Als hätten wir nicht genug Rad
und Wanderwege!

Wer braucht den in Zeiten steigender
Rohlölpreise und die Verknappung der
Rohstoffe noch eine Eisenbahn!!!

Irgendwie haben die Menschen hier in der
Region ein Händchen dafür ihre schöne
Landschaft und die Eisenbahn die durch
sie fuhr an die Wand zu fahren!!! Hier
fehlt es an Ideen und Überlegungen wie
die Vennbahn zu nutzen und der Zukunft
ein Verkehrsmittel bereitzustellen, was
die wenigste Energie verbraucht!

Natürlich wäre das mit einer Museumsbahn
allein nicht machbar gewesen, aber man
kann an meinen Beispielen sehen, dass es
auch noch Teile in Deutschland gibt, wo
Menschen das Unmögliche wahr werden
lassen! Hier war man nicht in der Lage
oder hatte nicht den Willen sich was
einfallen zu lassen. Nein es gibt hier
in der Region scheinbar Menschen die das
Charisma haben solche Dinge gegen jede
Vernunft durchzuboxen. Diese treffen das
auf Politiker die mal wieder eine
Plattform brauchen und schon werden
solche Hirngespinste umgesetzt. Mal
sehen wer von den Verantwortlichen den
Weg komplett nach Luxemburg durchfährt.

Hier gilt für mich der Grundsatz: Herr
vergib Ihnen den sie wissen nicht was
sie tuen. Sollten sie es wissen müsste
mal an ihrem Verstand zweifeln.

MFG

Michael


 Eintrag Nr. 904 von Ikarina vom 01.09.2011 um 01.15Uhr
Heute haben wir den 31. August und nun ist hier schon eine sehr, sehr herbstliche Witterung. Heute nacht ist sogar dort, wo wir heute mit dem Fahrrad unterwegs waren, erneut Bodenfrostgefahr angekündigt . Wir waren heute mit den Rädern in der Eifel auf der alten Vennbahnstrecke, die so schön war und die jetzt abgebaut wurde. Stattdessen haben sie eine Asphaltbahn auf die alte Strecke gelegt, die ganze Böschung plattiert und man sieht jetzt das Fahrband liegen im kleinen sieht das aus wie die endlosen Highways in USA, der Charme ist dahin. In mehrfacher Hinsicht zeigt sich, dass die Verantwortlichen keine Ahnung haben, was für die Bevölkerung wirklich auch aus "erziehungstechnischer " Hinsicht viel hilfreicher wäre. Ich kenne ja noch von Jahrzehnten her die verwunschenen zugewachsenen Gleisabschnitte, die verwitternden Bahnübergänge und die wunderbar mit Weidenröschen bestandenen Lichtungen. Jetzt durchzieht dieses ätzend langweilig anthrazitgraue Band, die Natur wie eine Wunde hineingeschnitten in die sonst unberührte Landschaft. Da sieht man die Radrennfahrer in ihrer bunten enganliegenden Funktionskleidung und ihren Weltraumhelmen wie Marionetten in ihren Pedalen lustlos diese vorgegebene den Eisenbahngleisen verhaftete Strecke treten, , ein paar Inlineskater ziehen ihre Bahnen, auf den langgezogenen Kurven, das gleichmäßige Gefälle, alles eisenbahngerecht, aber viel zu schwerfällig für den Freizeitsport. Huuh, was ist aus beschaulichem Wandern geworden, wo man an den Bahnübergängen auf einen herannahenden schnaufenden Zug wartete, der schon minutenlang vorher zu hören war, Die Stationen sind abgebaut, man erkennt sie nur noch an den alten bröckelnden Bahnsteigkanten und den teilweise noch aufragenden überdimensionierten Laternenmasten und mumifizierten Signalresten, die da vor sich hinrosten.

Die Chance, diese einmalige Strecke wiederzubeleben, ist vertan, die Gelder ausgegeben, eine reumütige Rückkehr unmöglich. Wer wird im rauhen Winter diese Strecke nutzen, wieviele nach der ersten Euphorie das Fernradeln auf einer Strecke in Angriff nehmen, die soviel Konkurrenz aushalten muss auf Strecken, die direkt nebenan mehr Abwechslung für die verwöhnten Freizeitsportler bieten?

 Eintrag Nr. 903 von Michael vom 30.08.2011 um 13.17Uhr
An die Eisenbahnfreunde in der Region!

Schaut mal bei der Lokalpresse AN vorbei
und einfach mal Euregiobahn eingeben!

Es gibt doch die ein oder andere Info
die ich sehr aufschlussreich finde!

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 902 von Michael vom 30.08.2011 um 13.05Uhr
Hallo Steffen,

so ist der Sachverhalt!

Ja alles irgendwie nicht durchdacht!
Heute war etwas im Radio bezüglich
Avantisanbindung nach Aachen! Mal sehen
ob sich was in den AN finden läßt!

Danke Josef!

Wir bestimmt wieder eine schöne und
werbewirksame Veranstaltung!

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 901 von Josef Huber vom 30.08.2011 um 12.31Uhr
Guten Tag Liebe Vennbahnfreunde, Hallo Michael,

na dann schreib ich mal den 901 Eintrag!
Habe die Einträge von Michael hier gelesen und stimme dem voll zu, dem ist nichts mehr hinzuzufügen!
Habe Heute vom Axel den Fahrplan für die Sonderverkehre anlässlich des Stolberger Stadtfestes erhalten. Hier nun der Fahrplan für die Vennbahnfreunde:

Fahrplan für Samstag den 10.09.2011:

Abfahrt ab Stolberg-HBF, Gleis 27 jeweils um 16.40, 17.40, 18.40, 19.40, 20.40, 21.40 und 22.40 Uhr.

Ab Stolberg-Altstadt jeweils um 16.48, 17.48, 18.48, 19.48, 20.48, 21.48 und 22.48 Uhr.

Ankunft in Stolberg-Breinig jeweils um 17.00, 18.00, 19.00, 20.00, 21.00, 22.00 und 23.00 Uhr.

Abfahrt ab Stolberg-Breinig jeweils um 17.15, 18.15, 19.15, 20.15, 21.15, 22.15 und 23.15 Uhr.

Ab Stolberg-Altstadt jeweils um 17.27, 18.27, 19.27, 20.27, 21.27, 22.27 und 23.27 Uhr.

Ankunft in Stolberg-HBF, Gleis 27 jeweils um 17.34, 18.34, 19.34, 20.34, 21.34, 22.34 und 23.34 Uhr.

An alle anderen Haltepunkte, Stolberg-Schneidmühle, Mühlener-Bahnhof und Rathaus, bestehen ebenfalls Zusteigemöglichkeiten!

Fahrplan für Sonntag den 11.09.2011:

Abfahrt ab Stolberg-HBF, Gleis 27 jeweils um 9.44, 11.23, 12.23, 13.23, 14.40, 15.40, 16.40, 17.40, 18.40, 19.40, 20.40 und 21.40 Uhr.

Ab Stolberg-Altstadt jeweils um 9.58, 11.31, 12.31, 13.31, 14.48. 15.48, 16.48, 17.48, 18.48, 19.48, 20.48 und 21.48 Uhr.

Ankunft in Stolberg-Breinig jeweils um 10.11, 11.43, 12.43, 13.43, 15.00, 16.00, 17.00, 18.00 19.00 20.00 21.00 und 22.00 Uhr.

Abfahrt ab Stolberg-Breinig jeweils um 10.15, 11.58. 12.58, 13.58, 15.15, 16.15, 17.15, 18.15, 19.15, 20.15, 21.15 und 22.15 Uhr.

Ab Stolberg-Altstadt jeweils um 10.27, 12.12, 13.12, 14.12, 15.27, 16.27, 17.27, 18.27, 19.27, 20.27, 21.27 und 22.27 Uhr.

Ankunft Stolberg-HBF, Gleis 27 jeweils um 10.34, 12.20, 13.20, 14.20, 15.34, 16.34, 17.34, 18.34, 19.34, 20.34, 21.34 und 22.34 Uhr.

Auch hier bestehen Zusteigemöglichkeiten an den Haltepunkten Schneidmühle, Mühlener Bahnhof und Rathaus!

Ich denke mal dass auch dieses Jahr wieder die Sonderfahrten großen Zuspruch finden werden und wünsche mir volle Züge!

In diesem Sinne, Gruß:

Josef

 Eintrag Nr. 900 von Steffen vom 30.08.2011 um 11.44Uhr
http://www.hammerbilder.de
Hallo Michael,

grundsätzlich würde ich eine Straßenbahn für Aachen nicht ablehnen! Ich finde nur die Art und Weise, wie sie sein soll, nachteilig für die Stadt. Und ich finde, Straßenbahn+Euregiobahn+Busse ist viel zu viel!

Außerdem müsste der AVV sein Konzept für die Einführung einer Straßenbahn grundsätzlich ändern: Bislang gibt es pro Linie einen 30-Minuten-Takt, wobei jede Linie einen geringfügig anderen Weg fährt. Und die Haltestellenabstände sind extrem kurz. Das zusammen gibt eine sehr hohe Haltestellendichte in der Fläche mit einem relativ schlechten Takt. Das ist für eine Straßenbahn völlig inkompatibel. Und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass der AVV darauf verzichtet, durch die ganzen Wohngebiete links und rechts der Trierer Straße zu fahren. Zur Lösung gibt es zwei Möglichkeiten: Parallele Buslinien, was den Erfolg einer Straßenbahn verhindert, oder Zubringerlinien, was Umsteigen bedeutet und unattraktiv sein dürfte (gerade im Hinblick auf die langen Fahrzeite einer nur oberirdisch fahrenden Straßenbahn).

Naja, die Stadt Aachen wird schon nicht wissen was sie tut, aber das tut sie konsequent.

Viele Grüße
Steffen, der gerade den 900. Beitrag schreibt

 Eintrag Nr. 899 von Michael vom 30.08.2011 um 08.52Uhr
Hallo Steffen,

das Problem ist mit der Campusbahn...das
man hier versucht ein System wieder
einmal zu etablieren was Anfang der 90er
Jahre schon einmal Thema war und damals
gescheitert ist!

Ich selber sehe es in etwa so wie du!

Aachen ist nicht eine Stadt für eine
Straßenbahn! Alleine die Kosten würden
die Bilanz der Campusbahn negativ
aussehen lassen.

Es ist bemerkenswert, dass hier in der
Politik da wieder mit der Debatte
angefangen wird, wo man damals aufgehört
hat. Man läßt dabei völlig außer Acht,
dass sich die Gesamtsituation komplett
verändert hat.

Man will oder kann nicht zur Kenntnis
nehmen, dass die Euregiobahn ein Projekt
ist was einfach in der Bevölkerung von
Aachen angekommen ist und schon in der
ersten Ausbaustufe die Niederlande mit
einbezogen hatte.

Man bekommt hier wirklich in Aachen den
Eindruck, dass man mit allen Mittel
etwas durchzusetzen, nur weil man damals
eine Niederlage nicht verwunden hat...so
unter dem Motto koste es was es wolle!!!

Bringst du in der Politik
Gegenvorschläge ein, so werden diese
mehr oder minder mit Argumenten versucht
zu kippen nur damit, die ihr Ding
durchziehen können!

Die Euregiobahn sollte besser erstmal
ausgebaut werden. Ich selber wohne ja in
Aachen Brand und da ich hin und wieder
mit der Geschäftswelt auf der Triererstr
zu tuen habe, kam man auch auf die
Campusbahn zu sprechen....die drehen
durch wenn die das hören!!! Bringst du
die alte Vennbahnstrecke ins Gespräch
dann sieht das Verhalten schon anders
aus.

Ich finde das immer bemerkenswert,
gerade diese Strecke wäre heute wieder
eine echte Alternative zu einer
Straßenbahn!

Wir brauchen einen Nahverkehr unabhänig
von der Strasse und keinen der sich mit
dem Individualverkehr nur gegenseitig
blockiert!

Wo bleibt da noch der Zeitgewinn!??

Auch wenn manche Politiker in Aachen das
postautomobile Zeitalter des Autos
ausrufen wollen oder das doch sehr
idealistisch sehen wollen, ist die
Wirklichkeit eine andere, die belegen
die Zulassungsahlen. Das Auto ist und
bleibt noch ein lange Zeit der
Verkehrsträger Nummer 1! Das wird man
den Menschen auch nicht nehmen, nur aus
ideologischen Sichten. Parteien die das
versuchen werden, werden scheitern,
hier wird der Markt und die Gesamtkosten
für die Mobilität greifen!

Ich mag keine Politik die nur für das
eine und gegen das andere ist. Leider
hab ich in Aachen das Gefühl, dass man
der Bevölkerung etwas aufzwingen will,
was die eigentlich nicht möchte!Dies
habe ich aus Gesprächen entnommen.
Komisch da kommen die Leute immer wieder
auf die Vennbahn von Aachen nach Walheim
zu sprechen....sollen die doch wieder
herrichten! Den Menschen scheint die
Bahn doch noch sehr bewusst zu sein.

Ich habe mich immer für die Schiene
stark gemacht, gerade hier im Süden von
Aachen, wobei ich erst einmal auf die
Strukturen zurückgreifen die noch
vorhanden sind! Ich geb die auch Recht,
das die Trassenführung hinter Raeren
nicht mehr aktuell. Hier hätte man die
Strecke verlegen müssen.

Der Nahverkehr in Aachen hat nur eine
Chance wenn man in die Fläche geht, wir
sind eine Grenzregion und das setzt
voraus, dass man zum einem regional,
überregional und grenzüberschreitend
denkt und da liegt das Problem. Die
Niederlande haben im mehreren
Kammerbeschlüssen die Gelder bewilligt
für die Strecke von Heerlen über Avantis
nach Deutschland. Man sieht hier schön,
wie die sich auch nach Deutschland
ausrichten. Holland und Belgien scheinen
sich auch was den Eisernen Rhein
betrifft in vielen Dingen einig zu sein
oder sind auf dem Weg dahin. Hier siehst
du auch was die Schienenprojekte
grenzüberschreitend planen.

Hier in Aachen mal wieder ne
Insellösung!!!!

Niederlande und Belgien werden
ausgeblendet, selbst überregional wieder
hier nicht gedacht. Wie wäre es mal wenn
man sich zwei Grenzen steckt wie zB dem
Maas und den Rhein um mal natürliche
Grenzen festzulegen und schaut sich an,
wie die Menschen sich in dieser Region
bewegen sei es in der Freizeit und eben
Beruflich.

Wie und welche Wirtschaftsräume sich
gestalten und weiterentwickeln!

Wie sich Touristensrtöme bewegen!

Man würde schnell zu der Erkenntnis
kommen, das man mit regionalen
Verkehrsträgern bei dem
Mobilitätsverhalten nicht viel
ausrichten kann....geschweige denn,
hunderte von Arbeitnehmern mit einer
Campusbahn zur Arbeit zu befördern. Wir
müssen. Den Niederlanden und Belgien
bringt dieses Projekt mal rein gar
nichts und auch in Brand und Würselen
ist die Welt auch nicht zu Ende.

Wir liegen in einer Region die über vier
Flughäfen verfügt und Wirtschaftszentren

wie Köln, Düsseldorf und eben denen der
Niederlande und Belgien, gerade dies
würde einen Nahverkehr erfordern der
schon in seiner Planung alle diese
Zentren mit einbezieht. Mir wäre
wichtig, dass erstmal die südliche
Städteregion angebunden wird und das
Gespräche mit Belgien in dieser Sache
aufgenommen würden. Die Strecke Stolberg
- Eupen liegt noch, in weiteren
Überlegungen muss man dann auch mal über
den Radweg nachdenken, was nicht heißen
soll das dieser weg kommen soll, aber
die Strecke würde sich ideal heute
anbieten.

In diesem Sinne

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 898 von Steffen vom 29.08.2011 um 16.12Uhr
http://www.hammerbilder.de
Hallo Michael,

oh ja, die Campusbahn - auch für mich ein amysantes Thema

Ich bin ja der Meinung, dass die Campusbahn den Verkehr in der Stadt nur noch schlimmer macht: Die Fahrzeiten werden nicht allzu attraktiv sein (gegenüber dem Bus, da identische Linienführung), dass großartig Straßenverkehr reduziert wird, und als zusätzliche Verkehrsart behindern sich nun Autos, Linienbusse, Radfahrer und Campusbahnen gegenseitig. Lösung: die Innenstadt untertunneln (was sich wegend em Thermalwasser keiner traut anzugehen). Dann müsste die Campusbahn nicht um viele Ecken schleichen, würde nicht durch Autos ausgebremst und hätte attraktive Fahrzeiten. Ich sehe das hier in Stuttgart: Läuft perfekt! Nur möchte Aachen billig irgendwas aufziehen, was nicht durchdacht ist.

Die Stadtbahn liese sich als Überlandbahn betreiben, ähnlich wie in Karlsruhe (da kann man in einem Aufwasch die Euregiobahn mit integrieren).

Was die Eifel angeht - die bestehende Streckenführung über Raeren und Stolberg ist leider unattraktiv, damit wird man keine Pendler in den Zug locken. Besagte Straßenbahn kann aber ab Walheim/Schmidthof über die Himmelsleiter abkürzen.

Da Aachen in meinen Augebn aber noch nicht so weit für eine Straßenbahn ist, hoffe ich sehr, dass aus der Campusbahn nichts wird - zum Wohle der Stadt.

Soviel für im Moment.

Viele Grüße
Steffen

 Eintrag Nr. 897 von MIchael Bettighofer vom 29.08.2011 um 14.30Uhr
Hallo Steffen,

also da stimme ich dir zu! Vennbahn rauf
und mit den Rad runter! Ja das wäre
machbar gewesen.

Bemerkenswert ist nur an der Sache, das
sich auf der deutschen Seite keiner
Gedanken gemacht hat!

Ich habe die Politik in Belgien als eine
Politik kennengelernt, wo ich als
Deutscher schneller einen Zugang gehabt
als hier in Deutschland....nein Aachen!
Hier hatte man schnell einen Termin
aushandeln können, das war kein Thema!

Da ging dann gern auch mal die eine oder
andere Stunde mal im Flug vorbei. In
Aachen hat der damalige OB Linden es
nicht einmal nötig gehalten auf Briefe
zu antworten! In den letzten Jahren hat
sich das zwar gebessert, dennoch wird
zuviel geredet als die Dinge angepackt.
Gerade die südliche Städteregion...wenn
man das ja jetzt schon so nennen muss,
gerät völlig dabei aus dem Focus.

Gerade der Zugang zur Eifel oder sollte
ich sagen "Naturpark" ist völlig auf
einen Verkehrsträger angewiesen. Hierbei
kann man immer wieder von
Verkehrsproblemen in den hiesigen
Lokalzeitungen lesen wozu das bereits
geführt hat oder noch führen wird!

Daseinvorsorge für die ländliche
Regionen südlich von Aachen ist eher
Fehlanzeige. Selbst eine Campusbahn ist
mal wieder eine reine Insellösung die
sich auf Aachen bezieht. Nachbarländer
sind schon gar nicht in die Planung mit
einbezogen. Hier ist der geistige
Schlagbaum in Aachen ganz nah an der
Stadtgrenze vorhanden und eine Denkweise
die kein System erkennen lässt! Gesetz
dem Fall der Campus mit seinen zig
tausenden Arbeitsplätzen kommt, dann
beinhalten diese ein Einzugsgebiet von
mehreren hundert Kilometern! Da nützt
eine Campusbahn vom Klinikum bis Brand
und Würselen mal rein gar nichts. Zu dem
kommt noch hinzu, dass man sich hier
eine Infrastruktur leistet, die sich die
Stadt Aachen nicht leisten sollte!

Es ist der Bevölkerung und da ich aus
Brand komme, nicht mehr zu vermitteln,
warum man jetzt die Triererstr. wieder
aufreisen sollte. Hinzu kommt, dass die
Campusbahn nicht die Pendler in
Kornelimünster, Walheim, Roetgen und
Monschau erreicht und für diese
Bevölkerungsgruppen kein Gewinn ist. Na
vielleicht baut man dann noch einen
Megaparkplatz in Brand!!! Denen trau ich
hier alles zu!! Was wir hier in den
Region brauchen ist die offene Debatte,
die einen Nahverkehr mit den
Niederlanden und Belgien in Betracht
zieht. Dies ist mit der Euregiobahn
bestens gelungen, was die Niederlande
betrifft. Es muss die Frage auch erlaubt
sein, Radwege auf den Prüfstand zu
stellen und zwar unter dem Aspekt,
welchen Nutzen haben sie im Bereich der
Verkehrsentlastung!

Welche Kapazitäten im SPNV wäre darauf
möglich?

Welche Qualitätsverbesserungen im
Bereich Nahverkehrsanbindungen zu
anderen Anbietern?

Welche Verbesserungen für die
Siedlungspolitik und Wirtschaft ergeben
sich daraus?

Lassen sich durch gut ausgebaute SPNV
Systeme in Nord-Süd und Ost - West
Richtung eventuell Verkehrsströme
beschleunigen oder zu einer Entlastung
der Siedlungsräume führen.

Für die Pendler wären
Nettoeinkommensentlastungen möglich
gewesen ( Benzin, Verschleiß und
Reperaturkosten usw)


Lassen sich Transitverkehre in die Eifel
damit auffangen? Gerade im Bereich
Tourismus. Soll heißen, dass man eine
Verbindung Monschau, Heerlen und
Maastricht hätte schaffen können oder
eben Lüttich , Eupen und Monschau!

Ich denke diese Überlegungen haben wenn
nur halbherzig bis gar nicht
stattgefunden. Ich denke eher überhaupt
nicht.

Dies belegt eine aktuelle Baumaßnahme
oder deren Planung! Die Verbindung
Heerlen - Avantis mit der Durchbindung
nach Deutschland.

Im Gegenzug planen die Aachener die
Campusbahn!!!

warum nicht Campus und Avantis
vernetzen????????

Daran kann man sehen wie die hier
planen, wenn man es noch so nennen kann,
anstatt mal miteinander zu reden.

Mich stellt sich die Frage!!!

Das Problem an unserem System ist, dass
hier jeder was zu entscheiden haben will
aber nur wenigen Menschen die Gabe
gegeben ist mit Weitsicht zu handeln!
Diese wirst du aber in den Politik nicht
treffen..die handeln aus Aktionismus
oder wenn sie nur noch hinterherlaufen..

Haben die politischen Parteien in Aachen
eigentlich Netzwerke mit ihren Nachbarn
in den Niederlanden und Belgien???

Demnach zu urteilen was hier so läuft
eher wohl nicht!!!

Man wird sehen was hier uns noch so
geboten wird!!!

Ich für meinen Teil wunder mich über
nichts mehr...man stellt nur noch fest!

In diesem Sinne!!

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 896 von Steffen vom 29.08.2011 um 12.00Uhr
http://www.hammerbilder.de
Hallo Michael,

seid Ihr zwischen Roetgen und Raeren gestanden, als kein Radfahrer vorbei kam? Der Abschnitt ist nämlich derzeit praktisch unbefahren, u.a. weil man die Himmelsleiter nicht überqueren kann. Zwischen Roetgen Bahnhof und Lammersdorf ist dagegen wirklich sehr viel auf dem Radweg los!

Schockiert war ich auch, als ich gesehen habe, WIE der Weg angelegt wurde: Als Autobahnpiste! Das macht auch zum Rad fahren keinen Spaß; engere Radwege wie Aachen-Walheim oder Hombourg-Lüttich sind da viel schöner zu fahren. Während man sich bei der Bergfahrt über die wirklich angenehm zu fahrende Steigung vielleicht noch freuen kann, ist die Abfahrt nur eines: Stinklangweilig (habs ausprobiert).

Wenn wirklich der Wille dagewesen wäre, könnten Bahn und Radweg friedlich nebeneinander existieren und sich sogar gegenseitig unterstützen: Mit der Bahn nach Monschau und mit dem Rad zurück. Aber der Zug ist abgefahren.

Aber immerhin ist der Radweg "PREMIUM" - passt doch gut zur ELITEuni

Wünsche eine schöne Woche
Steffen

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