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 Eintrag Nr. 898 von Steffen vom 29.08.2011 um 16.12Uhr
http://www.hammerbilder.de
Hallo Michael,

oh ja, die Campusbahn - auch für mich ein amysantes Thema

Ich bin ja der Meinung, dass die Campusbahn den Verkehr in der Stadt nur noch schlimmer macht: Die Fahrzeiten werden nicht allzu attraktiv sein (gegenüber dem Bus, da identische Linienführung), dass großartig Straßenverkehr reduziert wird, und als zusätzliche Verkehrsart behindern sich nun Autos, Linienbusse, Radfahrer und Campusbahnen gegenseitig. Lösung: die Innenstadt untertunneln (was sich wegend em Thermalwasser keiner traut anzugehen). Dann müsste die Campusbahn nicht um viele Ecken schleichen, würde nicht durch Autos ausgebremst und hätte attraktive Fahrzeiten. Ich sehe das hier in Stuttgart: Läuft perfekt! Nur möchte Aachen billig irgendwas aufziehen, was nicht durchdacht ist.

Die Stadtbahn liese sich als Überlandbahn betreiben, ähnlich wie in Karlsruhe (da kann man in einem Aufwasch die Euregiobahn mit integrieren).

Was die Eifel angeht - die bestehende Streckenführung über Raeren und Stolberg ist leider unattraktiv, damit wird man keine Pendler in den Zug locken. Besagte Straßenbahn kann aber ab Walheim/Schmidthof über die Himmelsleiter abkürzen.

Da Aachen in meinen Augebn aber noch nicht so weit für eine Straßenbahn ist, hoffe ich sehr, dass aus der Campusbahn nichts wird - zum Wohle der Stadt.

Soviel für im Moment.

Viele Grüße
Steffen

 Eintrag Nr. 897 von MIchael Bettighofer vom 29.08.2011 um 14.30Uhr
Hallo Steffen,

also da stimme ich dir zu! Vennbahn rauf
und mit den Rad runter! Ja das wäre
machbar gewesen.

Bemerkenswert ist nur an der Sache, das
sich auf der deutschen Seite keiner
Gedanken gemacht hat!

Ich habe die Politik in Belgien als eine
Politik kennengelernt, wo ich als
Deutscher schneller einen Zugang gehabt
als hier in Deutschland....nein Aachen!
Hier hatte man schnell einen Termin
aushandeln können, das war kein Thema!

Da ging dann gern auch mal die eine oder
andere Stunde mal im Flug vorbei. In
Aachen hat der damalige OB Linden es
nicht einmal nötig gehalten auf Briefe
zu antworten! In den letzten Jahren hat
sich das zwar gebessert, dennoch wird
zuviel geredet als die Dinge angepackt.
Gerade die südliche Städteregion...wenn
man das ja jetzt schon so nennen muss,
gerät völlig dabei aus dem Focus.

Gerade der Zugang zur Eifel oder sollte
ich sagen "Naturpark" ist völlig auf
einen Verkehrsträger angewiesen. Hierbei
kann man immer wieder von
Verkehrsproblemen in den hiesigen
Lokalzeitungen lesen wozu das bereits
geführt hat oder noch führen wird!

Daseinvorsorge für die ländliche
Regionen südlich von Aachen ist eher
Fehlanzeige. Selbst eine Campusbahn ist
mal wieder eine reine Insellösung die
sich auf Aachen bezieht. Nachbarländer
sind schon gar nicht in die Planung mit
einbezogen. Hier ist der geistige
Schlagbaum in Aachen ganz nah an der
Stadtgrenze vorhanden und eine Denkweise
die kein System erkennen lässt! Gesetz
dem Fall der Campus mit seinen zig
tausenden Arbeitsplätzen kommt, dann
beinhalten diese ein Einzugsgebiet von
mehreren hundert Kilometern! Da nützt
eine Campusbahn vom Klinikum bis Brand
und Würselen mal rein gar nichts. Zu dem
kommt noch hinzu, dass man sich hier
eine Infrastruktur leistet, die sich die
Stadt Aachen nicht leisten sollte!

Es ist der Bevölkerung und da ich aus
Brand komme, nicht mehr zu vermitteln,
warum man jetzt die Triererstr. wieder
aufreisen sollte. Hinzu kommt, dass die
Campusbahn nicht die Pendler in
Kornelimünster, Walheim, Roetgen und
Monschau erreicht und für diese
Bevölkerungsgruppen kein Gewinn ist. Na
vielleicht baut man dann noch einen
Megaparkplatz in Brand!!! Denen trau ich
hier alles zu!! Was wir hier in den
Region brauchen ist die offene Debatte,
die einen Nahverkehr mit den
Niederlanden und Belgien in Betracht
zieht. Dies ist mit der Euregiobahn
bestens gelungen, was die Niederlande
betrifft. Es muss die Frage auch erlaubt
sein, Radwege auf den Prüfstand zu
stellen und zwar unter dem Aspekt,
welchen Nutzen haben sie im Bereich der
Verkehrsentlastung!

Welche Kapazitäten im SPNV wäre darauf
möglich?

Welche Qualitätsverbesserungen im
Bereich Nahverkehrsanbindungen zu
anderen Anbietern?

Welche Verbesserungen für die
Siedlungspolitik und Wirtschaft ergeben
sich daraus?

Lassen sich durch gut ausgebaute SPNV
Systeme in Nord-Süd und Ost - West
Richtung eventuell Verkehrsströme
beschleunigen oder zu einer Entlastung
der Siedlungsräume führen.

Für die Pendler wären
Nettoeinkommensentlastungen möglich
gewesen ( Benzin, Verschleiß und
Reperaturkosten usw)


Lassen sich Transitverkehre in die Eifel
damit auffangen? Gerade im Bereich
Tourismus. Soll heißen, dass man eine
Verbindung Monschau, Heerlen und
Maastricht hätte schaffen können oder
eben Lüttich , Eupen und Monschau!

Ich denke diese Überlegungen haben wenn
nur halbherzig bis gar nicht
stattgefunden. Ich denke eher überhaupt
nicht.

Dies belegt eine aktuelle Baumaßnahme
oder deren Planung! Die Verbindung
Heerlen - Avantis mit der Durchbindung
nach Deutschland.

Im Gegenzug planen die Aachener die
Campusbahn!!!

warum nicht Campus und Avantis
vernetzen????????

Daran kann man sehen wie die hier
planen, wenn man es noch so nennen kann,
anstatt mal miteinander zu reden.

Mich stellt sich die Frage!!!

Das Problem an unserem System ist, dass
hier jeder was zu entscheiden haben will
aber nur wenigen Menschen die Gabe
gegeben ist mit Weitsicht zu handeln!
Diese wirst du aber in den Politik nicht
treffen..die handeln aus Aktionismus
oder wenn sie nur noch hinterherlaufen..

Haben die politischen Parteien in Aachen
eigentlich Netzwerke mit ihren Nachbarn
in den Niederlanden und Belgien???

Demnach zu urteilen was hier so läuft
eher wohl nicht!!!

Man wird sehen was hier uns noch so
geboten wird!!!

Ich für meinen Teil wunder mich über
nichts mehr...man stellt nur noch fest!

In diesem Sinne!!

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 896 von Steffen vom 29.08.2011 um 12.00Uhr
http://www.hammerbilder.de
Hallo Michael,

seid Ihr zwischen Roetgen und Raeren gestanden, als kein Radfahrer vorbei kam? Der Abschnitt ist nämlich derzeit praktisch unbefahren, u.a. weil man die Himmelsleiter nicht überqueren kann. Zwischen Roetgen Bahnhof und Lammersdorf ist dagegen wirklich sehr viel auf dem Radweg los!

Schockiert war ich auch, als ich gesehen habe, WIE der Weg angelegt wurde: Als Autobahnpiste! Das macht auch zum Rad fahren keinen Spaß; engere Radwege wie Aachen-Walheim oder Hombourg-Lüttich sind da viel schöner zu fahren. Während man sich bei der Bergfahrt über die wirklich angenehm zu fahrende Steigung vielleicht noch freuen kann, ist die Abfahrt nur eines: Stinklangweilig (habs ausprobiert).

Wenn wirklich der Wille dagewesen wäre, könnten Bahn und Radweg friedlich nebeneinander existieren und sich sogar gegenseitig unterstützen: Mit der Bahn nach Monschau und mit dem Rad zurück. Aber der Zug ist abgefahren.

Aber immerhin ist der Radweg "PREMIUM" - passt doch gut zur ELITEuni

Wünsche eine schöne Woche
Steffen

 Eintrag Nr. 895 von Michael vom 29.08.2011 um 11.14Uhr
Hallo zusammen,

hier ein kleiner Nachruf auf die
Vennbahn!

Gestern war ich mal mit meiner Freundin
in Roetgen und den umliegenden Wäldern
spazieren....wir kamen auch an die
Vennbahntrasse ( von einer Strecke) mag
ich nicht mehr reden. Wir blieben stehen
und schauten uns nur an. Beide konnten
wir nur mit dem Kopf schütteln....Worte
ersparten wir uns über das was wir da
sahen.... Nach einigen Minuten meinte
Sie zu mir.... was soll denn das!????
Drehen die hier völlig durch!!!!!!
Werden die nicht schlau, was man hier
für Möglichkeiten gehabt hätte im
Bereich Nahverkehr... Ich muss dazu
sagen, dass Sie durch mich zur Eisenbahn
gekommen ist...und alles mit viel Geduld
mit macht!

Wir waren in den letzen Wochen im
Selfkant und in Gerolstein und das was
da geboten ist, zeigt das es auch anders
geht!

Ich will jetzt gar nicht die Projekte
wie Härtsfeldbahn....und die
wiedererstanden Schmalspurbahnen in
Sachsen benennen...

Wir schauten uns den Weg noch ein Weile
an....kein Radfahrer und kein
Fußgänger...an den Rändern bricht der
Asphalt wieder auseinander.... Hier in
den Region regiert die Dummheit hoch
drei bekommt man den
Eindruck...Euregiobahn im Nordkreis von
Aachen...sogar Baesweiler prüft ein
Anbindung ( Gutachten soll das prüfen)
dann der Ringschluß nach Stolberg....ggf
die Elektrifizierung des Gesamtnetzes (
was sinnvoll ist)!

Dann macht man wieder das Fass
Campusbahn auf....aber bloß nicht mit
den Nachbarn in den Niederlanden und
Belgien reden....Extravagante Lösungen
möchte man hier ja haben,..... die
Stadtbahn nach Aachen Brand über die
Triererstraße!!! Welch ein
Steuergeldverschwendung...der
Einzelhandel freut sich jetzt schon nach
vier Jahren Umbauzeit der selbigen
Strasse! In Aachen sind die Traumtänzer
am Start, da kann nichts gutes bei
rumkommen.

Mit der Euregiobahn haben wir in den
Region ein leistungsfähiges und
zuverlässiges Nahverkehrsmittel und
anstatt hier im Süden die Region mit
Radwegen zuzupflastern, die bei dem
demographischen Wandel bald eh keiner
mehr befahren kann und braucht mehr als
überflüssig sind.

Eisenbahnen dienen der Vorsorge und
Erhaltung von Infrastrukturen!!! Die
gesamte Eifel der Städteregion hat nur
noch den Verkehrsträger Schiene! Wozu
das auf die Dauer führt, muss hier nicht
weiter diskutiert werden, ein Blick auf
die Benzinpreisentwicklung reicht
bekanntlich.

Die Vennbahn hätte bei einer
Grundüberarbeitung und einem Konsortium
aus Deutschland und Belgien auch eine
innovative Eisenbahnstrecke sein können!
Belgien und Deutschland betreiben die
erste grenzüberschreitende SPNV
Verbindung...Mensch das wäre doch mal
Innovativ! Ich muss das hier betonen
Innovativ ist heute das Schlagwort..Ach
ja und nachhaltig!!!

Wir beide diskutierten dann darüber
welchen verkehrspolitischen Mehrwert
dieser Weg haben könnte....irgendwie
keinen!!! Nur das der eine Menge Geld
kostet und in der Unterhaltung das
Gleiche verschlingt!

In Aachen kriegen die schon nicht die
Strassen unterhalten und dann nochmal so
ne Piste!

Wir kamen dann auf die Vergangenheit der
Vennbahn....nachdem wir uns dann über
die letzten Jahre der Vennbahn
unterhalten haben. Kaum zu glauben, dass
eine der landschaftlich schönsten
Strecken weg ist und was man hier für
Möglichkeiten gehabt hätte! Hinzu kamen
dann noch Überlegungen wie man das alles
hätte retten können! Wir beide redeten
dann noch über die Strukturen die nötig
gewesen wären...

Eins ist schon bemerkenswert hier in der
Gegend...alles läuft hier Quer in der
Euregio....im Süden geht so gut wie
nichts...und im Norden wird auf Teufel
reaktiviert. Fakt ist wenn man sich mal
den aktuellen Pendleratlas der IHK
Aachen ansieht muss zu anderen Schlüssen
kommen. Vielleicht sollen die ganzen
Pendler dann alles mit den Rad fahren???

Das Problem ist, dass man die
Verantwortlichen nicht zur Rechenschaft
ziehen kann die so einen Blödsinn
umsetzten um sich Denkmäler zu setzten!

Zwei Weltkriege hat diese Strecke
überstanden, bei dem zweiten ist so halb
in die Luft gefolgen...doch gegen
Kleingeister in dieser Region hatte sie
keine Chance.

Was schön ist, das nicht überall Aachen
ist und diese Mentalität herrscht! Ich
für meinen Teil habe damit abgschlossen
mich hier noch für irgendwas
einzusetzen...in der Politik reden und
reden die nur noch, um sich selber zu
gefallen... Soviel mal zu Thema
Politikverdrossenheit der Bevölkerung!!!
Nein mit nichten nur nicht mehr hier in
Aachen!!!Aktivitäten werde ich jetzt mal
in Richtung Gerolstein starten und dort
meine inaktive Mitgliedschaft mehr und
mehr in eine aktive umwandeln. Die
Eifelquerbahn bietet ihre Reize und soll
im Rheinland Pfalztakt bald wieder
durchgehend für den SPNV nutzbar
sein....auch sie kommt zurück!
Totgesagte leben länger! Hier ist eine
Vermarktungsstrategie am Werk die es
verstanden hat, die Politik und eine
Region hinter sich zu bringen, eben ein
andere Menschenschlag! Wer sich das
ansehen will der muss mal Mittwochs mit
dem Dampfer fahren...die Leute an der
Strecke freuen sich drauf! Hier zu
Vennbahnzeiten hab ich das so nicht
erlebt!

Gleiches gilt für den Selfkant auch hier
steht man der Bahn positiv gegenüber!

Ich ziehe meinen Hut vor beiden Vereinen
und verneige mich! Realitätssinn aber
auch Geschäftssinn der Schlüssel zum
Erfolg und keine Politik die sich selber
feiern will und anstelle das Projekt
Euregiobahn konsequent zu verfolgen
ständig ein neues Fass aufmacht....hier
ein wenig Radweg da dann eine
Strassenbahn usw...was soll das am Ende
eigentlich mal werden!???Kurs halten und
Durchhaltevermögen sind hier in der
Politik was ich erlebt habe ein
Fremdwort...da ist ein und die gleiche
Partei einmal für den Radweg und im
gleichen Atemzug auch für die
Vennbahn...??? Verquerte Logik!?? Oder
Beliebigkeit! Hauptsache die Fahne ist
im Wind.

Schade das ein Nachruf wie dieser auch
ne Menge Frust beinhaltet...nachdem ich
mich für die Strecke bei der Politik
eingesetzt habe ziehe ich mich aus den
Aktivitäten zurück...für mich ist das
verschwendete Energie..dann lieber da
aktiv werden wo Vernunft und nicht die
Extravaganz die Regie hat!

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 894 von Michael vom 24.08.2011 um 16.57Uhr
Hallo Guido,

ja die Frage was ist wirtschaftlich und
was nicht kann man wohl nur im
Zusammenhang mit dem gesamten Netz
beurteilen. Die Ringbahn kann man als
Nordumgehung ansehen.

Somit musst du nicht erst durch Aachen
Hbf und West sondern gehst eben oben um
Aachen herum. Der Ringschluss bietet für
das Oberzentrum von Aachen einen
schnellen Zugang zum Kreis Eschweiler
und Stolberg sowie Düren.

Was die Rentabilität betrifft ist diese
entscheidet vom Angebot. Soll heißen
wenn ich keinen gescheiten Takt anbiete
dann kann ich es vergessen. Genau das
ist das Problem! Ich muss eine
Fahrgastpotenzial habe, was mit dem Takt
etwas anfangen kann und eben keine Züge
die dann fahren wenn sie niemand
benötigt.

Ich selber fahre Personenzüge und kann
die Fahrgastschwankungen auf einer Linie
genau beobachten.

Hier liegt z.B das Problem für Walheim.
Walheim hat eine Ausrichtung nach Aachen
und ggf nach Stolberg. Hinzu kommt das
ich ein relative Auslastung der Züge
über den Tag brauche....ein paar
Schulkinder in den Morgen und
Mittagsstunden können die Kosten nicht
decken. Ich will gar nicht von Gewinn
reden.

Breinig hingegen ist sehr auf Stolberg
Stadt ausgerichtet, hier wird es auch
möglich sein, einen Takt anzubieten der
sinnig erscheint....ggf bindet man über
Stolberg und Eschweiler durch bis
Düren...dann nimmst du das S-Bahn Netz
noch mit.

Die Strecke Stolberg - Eupen macht dann
Sinn wenn du ein Ringbahn hast die über
Wellkenrath nach Aachen geht....somit
hast du eine Südstrecke mit
Verknüpfungen ans SNCB Netz im Bereich
Personenverkehr. Allerdings ist die
Frage der Kosten dann auch ein
belgisches Problem. Für die EVS ist an
der Landesgrenze Feierabend. Raeren
müßte ans ESTW angebunden werden usw.
Hinzu käme, dass die Fahrzeuge wieder
eine weitere Zulassung bekämen müssten.
Triebfahrzeugführer eine SNCB Zulassung.
Heißt im Klartext französisch und den
Betriebsdienst der SNCB. Somit auch
damit verbundene Weiterbildungsmaßnahmen
usw.

Ich selber habe eine Zulassung für die
Niederlande und auch da ist die
niederländische Spracht ein Muss
gleiches gilt für die Regelwerke. Die
Zulassung eines Fahrzeuges und die damit
verbundenen Probleme habe ich selber mit
erleben dürfen. Dies Bedarf eines
ständigen Prozesses.

Diese Dinge muss man alle beachten.

Natürlich hast du Recht, dass die
Strecke kommen muss....ich geh den
Parteien in Aachen damit auch auf den
Nerv!

Nur bei der Politik sitzen eben keine
Eisenbahner und das ist eben der
Knackpunkt.....die stellen sich das auch
leichter vor. Die Eisenbahn ist eben
noch sehr national in Europa so ist das
leider. Die Luftfahrt ist da meilenweit
voraus.

ETCS ist der Anfang aber eben nur der
Anfang. Man wird sehen was kommt. Sicher
wird die EVS nach den Ringschluss auch
mit dieser Strecke etwas anzufangen
wissen...nur eben das liebe Geld.

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 893 von Guido vom 23.08.2011 um 19.50Uhr
Hallo Michael
Was der Ringschluß an Geld verschluckt
ist unvorstellbar es war mal die Rede
von 130 Millionen euro
Die strecke von Wahleim nach Eupen noch
unter die hälfte.Nach wie vor wäre diese
Strecke besser wie der Ringschluß da bin
ich mir sicher nur ich kann es nicht
endscheiden.genauso wie die Talbahn
damals sagte die DB die strecke sei
unrentabel für Personnenverkehr also
stillgelegt nur Kalkzüge fuhren jetzt
fährt die Euregiobahn drauf und nun
rentiert sie sich wieder müßte man
zahlen von damals und heute vergleichen.
Obwohl auch jede menge Busse verkehren.

 Eintrag Nr. 892 von Michael vom 20.08.2011 um 18.06Uhr
Hallo Guido!

Also ein Hammer an Geld einbringen? Nun
ja das der Güterverkehr unterliegt sehr
starken Schwankungen....eben die
Wirtschaft. Dazu kommt, das die Strecke
keine Oberleitung hat und somit nur mit
Diesel gefahren werden kann. Die Zukunft
oder sagen wir mal so...der Cargoverkehr
wird inzwischen von E- Loks dominiert.

Hiermit müsste nicht nur die Strecke
saniert werden sondern auch noch
Oberleitung eingerichtet werden. Ok das
wäre machbar!

Die EVS wird, selbst wenn sie das Geld
hätte nicht diese Investitionen tätigen,
was auch logisch ist, warum Geld
ausgeben....da wartet man lieber auf
Förderprogramme!

Ein weitere Aspekt ist, wie hoch sind
die Trassenpreise auf einer Strecke die
komplett saniert wird!? Damit bist du
nicht wirtschaftlich am Markt, weil du
deine Investitionen die verlorenen
Zinsen und natürlich auch etwas Gewinn
erwirtschaften willst.

Die Strecke hat Potenzial ohne Frage und
sie wird auch kommen, da bin ich mir
sicher, nur in welcher Form auch immer.
SPNV in Richtung Walheim???

Bin ich eher vorsichtig!

Hier spielt der Takt der angeboten wird
eine Rolle. Verknüpfungen zu anderen
Verkehrsmittel und Anschlüsse ans RE
Netz. Zumal die Walheimer nicht über
Stolberg nach Aachen fahren werden. Ich
denke, dass man Breinig als ersten
Schritt ansehen sollte, was dann kommt,
bleibt diversen Entwicklungen
vorbehalten.

Also ich würde auch kein Kapital in eine
Strecke stecken und dann hoffen das ein
Besteller wie der AVV oder sonst wer da
Verkehre drauf realisiert. Cargo sowieso
nicht, weil das eine Unbekannte ist!!!
Zu viele Schwankungen!

Natürlich sollte man die Strecke
anwerben in der Politik und auch die
Überlastung des Aachener Raums, kann für
die Strecke hilfreich sein....nur
solange keine Gelder von Bund oder Land
locker gemacht werden, wird das erstmal
nichts.

Ich denke es wäre ein großer Gewinn wenn
Breinig erstmal ans Netz geht und das
ist schon genug Krampf...das weiß ich
nur zu gut aus eigner Erfahrung...da
kannst du Bretter bohren ohne Ende....

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 891 von Stefan vom 20.08.2011 um 08.43Uhr
Die EFG haben wohl ein kleines Sommerloch?
Seit dem Sommerfest ist außer zwei neuen Henschel Loks nichts passiert auf ihrer Internetseite.


Kommentar von vennbahn :

Hallo Stefan,
Das mag wohl daran liegen, das einige der Mitglieder, wie auch ich, derzeit in Urlaub sind. Daher ist auf der Internetseite auch nichts neues zu berichten.
Gruß, der Webmaster

 Eintrag Nr. 890 von Guido vom 19.08.2011 um 19.55Uhr
Woher will die EVS wissen was für ein
potenzial nach Eupen geht.Ich mein die
Strecke würde für dei EVS der Hammer an
Geld einbringen .Selbst für Güterzüge
genial.Aber ohne moos nichts los.Die haben
einfach kein Geld.

 Eintrag Nr. 889 von Michael vom 14.08.2011 um 17.03Uhr
Hallo zusammen,

so wie ich die Sache sehe, wird nach der
Fertigstellung der Strecke Alsdorf -
Stolberg die Strecke Stolberg Breinig
ins Auge gefasst...oder rückt näher in
den Focus der EVS. Die EVS alleine muss
aber einen Besteller haben, der auf der
der Strecke SPNV machen will! Soll
heißen, dass in den Falle der AVV als
Auftraggeber tätig wird! Potenzial ist
da, dass liegt auf der Hand!

Was über Breinig hinaus dann noch geht,
werden Bedarfanalysen und
Potenzialabschätzungen mit sich bringen.
Fakt ist, dass die EVS bestimmt nicht
aus eigener Kraft die Strecke stemmen
kann! Zumal es auch nicht gerade
sinnvoll wäre, dies in Angriff zu
nehmen!

Da wartet man besser auf Fördermittel
von Land und Bund. Cargo halte ich aber
eher für sinnvoll und wahrscheinlich auf
der Strecke über Breinig hinaus!

Na man wird sehen!

MFG

Michael

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