Forum und Gästebuch

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 Eintrag Nr. 970 von Michael vom 25.09.2011 um 11.57Uhr
Hallo Steffen,

du hast Recht! Wenn man Geheimnisse hat
oder eben nur Bruchstücke nach außen
dringen, dann entstehen Sichtweisen die
keiner will und keiner braucht. So auch
bei mir...eine Lok nach der
anderen...dann wird der Schrankenposten
mit einem Baugerüst eingekleidet, das
wirkt dann so, dass man mal hier was
macht und mal da was am reparieren ist.
Da erkennt man keine klare Linie. Dazu
kommt, wer braucht all diese
Lokomotiven?? Ich würde das Geld
zusammenhalten für Sonderfahrten usw.
Dies macht mehr Eindruck in der
Bevölkerung als eben eine
Lokomotivsammlung, nein sie bauchen
sogar damit einen Erwartungsdruck auf ,
weil jeder der das sieht, mein das der
Fahrbetrieb kurz bevor steht. Das
wiederum dann nichts in die Richtung
läuft führt irgendwann dazu, dass man
eher belächelt wird in der Bevölkerung.
Gerade als neuer Verein hat man es
schwer und dazu noch, wo die Stecke
einmal Museumsbahnbetrieb hatte. Positiv
finde ich wie gesagt den Erhalt der
Gebäude...was man mit den Lokomotiven
auch immer will...erschließt sich dem
Betrachter nicht wirklich. Weiter find
ich es löblich, dass man den Bahnhof bzw
das Gelände hergerichtet hat.

Ein Konzept was offen ist für Anregungen
wäre das Beste und was öffentlich
ist...alles andere deutet doch eher
darauf hin, dass man daraus ein
Geheimpapier machen will oder es für
dazu das böse Zungen behaupten man hätte
ja gar keins.

In diesem Sinne einen schönen Sonntag

 Eintrag Nr. 969 von Steffen vom 25.09.2011 um 08.20Uhr
So genau wusste ich das mit den "Fremdfahrzeugen" ehrlich gesagt nicht. Mag sein, dass ich durch mein "Schwänzen" das nicht mitbekommen habe. Andererseits habe ich dadurch gerade das Wissen des "einfachen Volkes" wenn man so will.

Mir gehr es ja hauptsächlich darum, dass solche wesentliche Dinge nicht oder kaum nach Außen getragen werden. Das Konzept mag noch so durchdacht und zukunftsweisend sein, wenn aber außen (=in der Bevölkerung) nur Bruchteile davon ankommen, entsteht eben ein solch verzerrtes Bild, wie wir es gerade erleben.

 Eintrag Nr. 968 von EFG vom 25.09.2011 um 00.01Uhr
http://www.eisenbahnfreunde-grenzland.de
@ Steffen
"unsere ersten Fahrten werden ohnehin mit einem geliehenen Triebwagen, z.B. VT98, stattfinden"
das soll bedeuten, dass man wahrscheinlich auf dem streckennetz der evs an ausgewählten wochenenden im jahr mit z.b. einer gemieteten vt98-ganitur fahrten unternimmt um geld in die kasse zu spülen und das grundsätzliche interesse in der region für solche nostalgischen fahrten zu verstärken.
solche bestrebungen haben wir schon lange und auch positive resoanz von evs dazu.
unabhänig davon arbeiten wir natürlich auch weiter an unseren fahrzeugen damit wir auch zeitnah fahrten, und sei es zunächst auch nur im inselbetrieb, durchführen zu können.
aber das weißt du ja und ich hoffe die frage bzgl. der fremdfahrzeuge hat sich jetzt auch geklärt

 Eintrag Nr. 967 von Michael vom 24.09.2011 um 14.25Uhr
Hallo Steffen,

ich denke auch, dass der Freischnitt zu besseren Erscheinungsbild der Strecke beigetragen hat.

Die EVS hat noch alle Hände voll mit dem Ringschluss zutuen und der einrichtung des ESTW in Stolberg. Diese Strecke ist letzte verbliebene im Bestand der EVS wo Maßnahmen zu treffen sind, dies wird aber dann in Absprache mit Belgien laufen. Aus meinen Briefen und Gesprächen kann ich nicht schlechtes über die DG sagen, sie steht einer Streckenreaktivierung offen gegenüber. Ein weitere Mitspieler ist der AVV auch dieser ist einer Reaktivierung bis breinig nicht mehr abgeneigt. Ich habe dazu eine sehr aufschlussreiche Antwort im Jahr 2009 erhalten.
Ich für meinen Teil warte den Ringschluss ertmal ab und werde dann wieder verstärkt auf die Politik zugehen, sowie in Deutschland als auch in Belgien.

 Eintrag Nr. 966 von Steffen vom 24.09.2011 um 13.12Uhr
Hi Michael

Da die EVS bekanntlich von einer späteren Reaktivierung nicht abgeneigt ist, werden auch die Bemühungen, die dem Unterhalt der Strecke dienen, sehr unterstützt. Von daher ist dieser Punkt kein allzu großer Bremsklotz.

Nur in der Anfangszeit des Vereins war Streckenerhalt sehr aufwenig (Freischnitt), aber die Zeit ist ja vorbei.

 Eintrag Nr. 965 von Michael vom 24.09.2011 um 12.53Uhr
Hallo Steffen,

ja das kann man so sehen, allerdings sollte man bedenken, das der Eigentümer ein privater Investor ist, der die Strecke aus einem Ziel gekauft hat und zwar Kohle zu verdinen, damit bist du was die Strecke betrifft als aus Verein aus der Nummer raus, weil du die Infrastruktur nicht übernehmen musst. Was insofern schonmal sehr gut ist, da du die Unterhaltung nicht an der Backe hast. Deswegen würde ich den Weg gehen, die Bemühungen einer reaktivierung zu unterstützen, weil dann andere Aktöre die Gelder bereitstellen und die Strecke so oder so saniert werden muss! Somit hat man das Problem auch gelöst und muss sich nicht als Verein noch um die Stecke kümmern, was dann bleibt ist die Erhaltung der historischen Infrastruktur wie z.B einem Stellwerk usw eben gezielte Projekte.Fahrzeuge machen nur dann Sinn wenn sie in absehbarer zeit zum Einsatz kommen können und entsprechendes Wagenmaterial zur Verfügung steht oder ein anmieten möglich ist.

Na meine Unternehmungen kennst du ja bereits, ich habe mich für den weg entschieden, finde aber jeden Weg eine Überlegung wert und respekte diesen auch.

 Eintrag Nr. 964 von Steffen vom 24.09.2011 um 11.26Uhr
http://www.hammerbilder.de
@Michael:

Die EFG geht einen anderen Weg, um die von Dir angesprochenen Ziele zu erreiche - was nicht unbedingt falsch ist!

Ob man erst die Strecke kommerziell reaktiviert und dann mit Museumszügen fährt, oder eben erst mit Museumszügen fährt und dann "richtig" reaktiviert - beide Wege sind möglich! Und bei dem von der EFG eingeschlagenen Weg, den Museumsbetrieb unabhängig von der kommerziellen Nutzung zu machen, ist insofern sinnvoll, da man von Politik und Konsorten unabhängig wird (also nicht auf den politischen Willen und das Geld warten muss, bis die Strecke instant gesetzt ist).

Sicher wäre der Bahnhof Raeren interessant als Museumsbahnhof - ABER: Erstens hat Infrabel(?) das in ihrer Hand, ich bezweihle sehr, dass die das Gelände rausrücken. Und zweitens kann man mit einem noch kleinen Verein nicht die halbe Euregio erhalten - Du sprichst ja selber immer an, dass die Vennbahn an ihren vielen Fahrzeugen erstickt ist

 Eintrag Nr. 963 von Michael vom 24.09.2011 um 10.56Uhr
Eine Ergänzung noch zu einem Konzept!

Dieses sollte als aller erstes die
Förderung der Reaktivierung der Strecke
haben! Die EVS hat die Strecke kauft um
damit in absehbarer Zeit Geld zu
verdienen. Damit ein Konzept des Vereins
tragbar ist, sollte dieser Aspekt ganz
groß geschrieben werden. Denn ein
Konzept, kann nur dann sinnvoll sein,
wenn es mit den Interessen der
Eigentümer und ggf möglichen Bestellern
einvernehmlich ist.

Ich denke, dass z.B die IG Bördebahn und
Oleftalbahn hier sehr gute Arbeit
leisten. Eine Fahrzeugbeschaffung macht
eher nur dann Sinn wenn man die
Infrastruktur hat um diese Fahrzeuge zu
unterhalten und aufzuarbeiten ohne das
man von der Witterung abhänig ist.

Was ich gut finde, ist die Unterhaltung
der Gebäude, gerade das Stellwerk an der
Kier! Das ist Altstadt wird ja
bekanntlich abgerissen. Dazu kann man
stehen wie man will. Leider ist Bahnhof
Walheim durch den Abriss des Anbau doch
sehr entstellt, Die historische Substanz
bezieht sich ja nur noch auf das
Hauptgebäude. Museal hingegen wäre der
Bahnhof Raeren dann wohl eher. Solche
Projekte würde ich als sinnvoll erachten
und mich ausschließlich darauf
beschränken. In einem Konzept kann man
dann ausführen, nachdem man ausgelotet
hat welche Fördermöglichkeiten usw es
für die historischen Bauten gibt. Eine
Beschränkung auf den Erhalt von alten
Gebäuden und das Ziel die Strecke für
den SPNV oder auch Cargoverkehr wieder
zu reaktivieren in Zusammenarbeit mit
allen Instanzen wie Eigentümer,
Wirtschaftsverbänden usw. Bei dem Bild
was der Bahnhof Walheim im Moment
bietet, wirkt das doch eher etwas
kopflos. Lokomotiven auf einer
gesperrten Strecke und kein Zugang von
Belgien oder Deutschland. Irgendwie
erkennt man da keinen wirklichen Sinn.

 Eintrag Nr. 962 von Steffen vom 24.09.2011 um 10.41Uhr
http://www.hammerbilder.de
Noch eine Unstimmigkeit, über die man stolpern kann, und die auch mir noch so ganz klar ist:

Auf der einen Seite wird kommuniziert "Wir haben uns drei Loks gekauft, wollen die aufarbeiten, nach passenden Wagen suchen und damit fahren". Darin werden ein Haufen Ressourcen gesteckt (Geld, Zeit, Organisation).

Andererseits heißt es "unsere ersten Fahrten werden ohnehin mit einem geliehenen Triebwagen, z.B. VT98, stattfinden". Aktivitäten in diese Richtung sind jedoch nicht erkennbar.

Zwei Aussagen, die sich gegenseitig ausschließen - oder doch nicht?

 Eintrag Nr. 961 von EFG vom 24.09.2011 um 10.40Uhr
http://www.eisenbahnfreunde-grenzland.de
@ Michael
schau dir doch mal die Hespertalbahn die fahren auch mit Henschel-Dieselloks schon viele Jahre sehr erfolgreich!
Kleine Loks, "kleine Kosten"(das ist bei der Eisenbahn ja immer relativ zu sehen)!
Für unseren Betriebskonzept brauchen wir zwei dieser Loks, die dritte soll anderweitig Geld verdienen. Ja, gibt defintiv Möglichkeit diese Loks zu vermieten und man hat derzeit schon mehrere Optionen.
Das optische Erscheinungsbild ist natürlich noch nicht das beste bei allen Loks, das stimmt! ABER solche Arbeiten lassen sich gut durch einen Verein umsetzten - auch draußen - wohingegen eine technische Aufarbeitung wesentlich komplizierter ist.
Eine Lok in technisch und optischen 1A-Zustand zu erwerben am besten mit frischer HU ist unbezahlbar - zumindest für uns derzeit.
Es stimmt, wir brauchen noch mehr Personenwaggons, mehr B3yg oder ähnliche Waggons und die suchen wir auch, doch passende, finanzierbare Fahrzeuge zu finden ist nicht leicht und braucht Zeit.
Es hat sich schlichtweg so ergeben, dass wir zunächst die Möglichkeit hatten an drei Loks zu kommen, die Waggons werden folgen.
Der G02 ist sicher ein Schatz wird aber voraussichtlich nie wirklich - höchstens mal für Fotomotive - auf die Strecke gehen.
Achja, bevor hier irgendwelche falschen Vermutungen entstehen, sämtliche Fahrzeuge in Walheim können nach EBO zugelassen werden.
EVS weiß selbstverständlichen von unseren Plänen und wir sind alle gemeinsam guter Hoffnung, dass die EFG irgendwann mit Sonderfahrten auf dem Streckennetz der EVS eine Bereicherung für die Region wird!

Das neu überarbeitete Konzept der EFG wird auch in naher Zukunft wieder auf der Webseite online gestellt.

Michael, ich würde mich freuen, wenn wir uns persönlich mal treffen könnten, dann ließen sich sicher viele dir derzeit vllt. Unstimmigkeiten aus dem Wege räumen und vllt. sogar gute Ideen von dir ins Konzept einbauen?!

Schönes Wochenende, wir arbeiten jetzt weiter an der DH 240-29197!

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