Forum und Gästebuch

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 Eintrag Nr. 1088 von Michael Bettighofer vom 02.03.2012 um 08.19Uhr
An Steffen,

viele Mitglieder der Verein nun aktuell
hat, kann ich dir nicht sagen. Die
Strukturen sind jedenfalls so, dass man
Teilhaber am Bw Gerolstein ist. Die
ganze Geschichte fing damit an dieses Bw
zu erhalten, was in seiner Grundsubstanz
noch sehr ansehnlich war. Vergleiche
kann man heute sehr gut sehen wenn man
das Bw noch aus den 90er Jahren kennt.
Heute ist es mustergültig saniert. Hinzu
kommt, dass man die im Krieg zerstörten
Ständen des Ringlokschuppen wieder plant
mustergültig aufzubauen. Sicherlich ist
Rheinland - Pfalz nicht NRW und man
sieht auch in der Politik das diese
Konzept sich lohnt. Da ist die Hoffnung
dann schon größer, dass man nicht
Fördermittel in den Sand setzt. Ein
andere wichtiger Teilhaber ist die
Vulkan - Eifel - Bahn Gesellschaft als
privates EVU. Durch diese Kooperation
ergeben sich natürlich ganz andere
Möglichkeiten. Hobbyeisenbahner haben
ein EVU als Ansprechpartner für
betriebliche Dinge sowie Ausbildung und
Weiterbildung. Nur so geht es heute, die
Vennbahn hingegen...ja das ist so ein
Thema. Hier fehlten Strukturen. Die
Unabhänigkeit zur Politik war nie
gegeben...und wer der Geldgeber ist, der
bestimmt wo es lang geht. Im Grunde war
die Strecke viel zu lang. Monschau wäre
das höchste der Gefühle gewesen. Selbst
das zu unterhalten wäre schon nicht
leicht gewesen. Die Strecke war eben in
einem schlechten Zustand. Dazu kam, dass
eben die wenigen Berufbahner auch mehr
oder minder nicht viel ausrichten
konnten. So kam es am Ende wie es kommen
musste. Der Betrieb hätte weiterlaufen
können, allerdings nur durch massiven
Verkauf von Material, leider war das
Tuch zwischen dem Verein und der DG aber
so zerschnitten...das wurde eben nichts
mehr. Da muss man den Vennbahnverein
auch in Schutz nehmen. Allerdings
vertrete ich die Auffassung..wenn ich
von der Politik abhänge...dann muss man
auch zwei Fäuste in der Tasche
machen..Politiker kommen und gehen ja
bekanntlich. Bei Gerolstein hat man
neben den Betrieb ja auch noch eine
Vermarktung des Lokschuppen angestrebt
und diese gelingt ja auch sehr gut. So
werden dort Konzerte abgehalten usw.

Ich kann mich nur
wiederholen...Eisenbahnromatik ist was
schönes aber sie muss bezahlbar sein,
nur mit Träumern kommst du nicht weit.
Wer eine Dampflok besitzt muss sie am
laufen halten...die Gerolsteiner setzen
sie vor den Zügen auf der Querbahn ein
und hin und wieder im Cargobereich..oder
Rangierdienst...alleine um eben den
Betriebszustand zu gewährleisten...steht
die Kiste rum und dazu noch kalt kostet
sie richtig Geld.

Ein weitere Aspekt ist das man eben in
Gerolstein alle Einrichtungen hat um
Dampfbetrieb zu machen. Bester Beweis
war die Veranstaltung 175 Jahre
Eisenbahn in Deutschland. Die Logistik
und Planung hat gepasst. Das sind
Referenzen die man natürlich dann auch
wieder werbewirksam einsetzen kann und
muss.

Wichtig ist ein Konzept. Die Grundfrage
muss lauten: Was kann man mit der
vorhandenen Struktur machen? Was erlaubt
die Struktur? Was soll das Ziel sein?
Wie ist es zu realisieren? Welche
Finanzmittel usw hat man? usw.....das
alles hat oft eben sehr wenig mit
Eisenbahn am Hut aber ich denke
Gerolstein und auch die Selfkantbahn
zeigen wie es gehen kann. Ich selber bin
in beiden Vereinen und wenn es die Zeit
erlaubt mach ich meine Kesselwartprüfung
und dann die Heizerausbildung um dann
irgendwann in meinem Beiblatt den
Eintrag 01-99 zu haben mit allen
Prüfungen wie sich das gehört.

 Eintrag Nr. 1087 von Steffen vom 01.03.2012 um 20.10Uhr
Hallo,

da Ihr hier oft Gerolstein nennt: Wie viele (aktive) Vereinsmitglieder hat der Verein? Und aus welchem kommen die so?

Gruß Steffen

 Eintrag Nr. 1086 von Fabio vom 01.03.2012 um 12.46Uhr
Rheinländer: Danke!

Michael: Das Tellerrand-Problem. Man hätte einfach noch vor dem Erfinden eines Konzeptes mit der Truppe der ersten Stunde ein paar schöne Touren machen sollen, nämlich zu den von mir genannten Standorten und dort gezielt mit den Betreibern auf Tuchfühlung gehen sollen. Für das langfristige Ziel sind umfassende Kontakte in alle Kreise sehr wichtig, davon hätten wirklich alle profitiert, schließlich untergräbt das "Projekt Vennbahn" weder in Gerolstein noch in Hellenthal, noch sonstwo vorhandenen Boden. Vielmehr wäre man vermutlich sehr flott auf die Idee gekommen, dass Kooperationen in der Freizeit-Eisenbahnbranche das größte Potenzial sind und genauso kann ich es nur mutmaßen (ohne zu wissen, ob man es wirklich dahingehend in der Vergangenheit versucht hat!), dass drei Buchstaben aus Bonn wieder aufgetaucht wären, die Fahrzeuge und ggf. sogar Personal gestellt hätten, schließlich weis ich aus eigener Erfahrung, dass man in der ehemaligen Bundeshauptstadt äußerst offen für solche Einsätze ist aber auch Gerolstein wäre sicherlich mitgegangen und hätte konstruktiv mitgewirkt. Schade, dass die letzten Sätze nur im Konjunktiv geschrieben sind und die Chancen, solche Kooperationen zu gründen und auch fruchtbaren Boden zu finden eigentlich nahezu Null sind, da man inzwischen in Eisenbahnkreisen beim Begriff Vennbahn und allem, was darüber hinaus noch in Verbindung gebracht wird, freundlich schmunzeln wird, denn die Bemühungen der letzten zwei Jahrzehnte sich jeweils von selbst ad absurdum katapultiert haben, mit menschlicher Kraft, versteht sich!
Eines haben vergangene und gegenwärtige Initiativen wohl gemeinsam: Das eigene Wappen prangert groß und von weitem sichtbar auf den Fahnen, was dahinter bzw. darunter steckt, habe ich bereits gestern beschrieben. Ich sehe es inzwischen als Lokalcolorit an, wie so vieles auch...

 Eintrag Nr. 1085 von Michael Bettighofer vom 01.03.2012 um 11.45Uhr
Betreff: Oleftalbahn

Hier kann man sehr schön sehen, was
Eisenbahnfreunde bewirken können, wenn
man sich über die eigenen Möglichkeiten
im klaren ist. Lobbyarbeit für die
Strecke mit diversen Arbeitstagen um die
Strecke befahrbar machen und sich einen
Betreiber suchen, der den Betrieb auf
der Strecke abwickelt. Sicherlich auch
eine Option für die Strecke Stolberg -
Eupen. Sinnvoller wäre aber der Einsatz
für die Reaktivierung der Strecke im
Personen als auch im Güterverkehr...dann
hat man es wesentlich leichter auf der
Strecke auch einen Museumszug fahren zu
lassen. Die Infrastruktur wäre saniert.
Strecke und Fahrzeuge
aufzuarbeiten...sprengt in der Regel die
Leistungsfähigkeit vieler Vereine.

 Eintrag Nr. 1084 von Rheinländer vom 01.03.2012 um 11.35Uhr
@Fabio: Exzellenter Kommentar, wirklihc treffend!

 Eintrag Nr. 1083 von Michael Bettighofer vom 01.03.2012 um 09.39Uhr
An Fabio

du bringst es genau auf den Punkt.
Eisenbahn ist eben kein Spielzeug und
der Träumerei muss irgendwann auch die
Realität folgen. Jedes Fahrzeug kostet
Geld und historische Lokomotiven
benötigen dazu noch eine besondere
Infrastruktur. Wie z. B in Gerolstein.
Ich selber bin Lokomotivführer und sehe
die Eisenbahn als ein reines
Transportmittel an was sie auch schon
immer gewesen ist. Museumsbahnen sind
das im Grunde auch. Angebot und
Nachfrage sind auch hier ausschlaggebend
. Sicherlich spielt hier auch die
Romantik eine wesentliche Rolle und
genau diese kostet sehr viel Geld. Soll
heißen, dass alles muss irgendwie
bezahlt werden. Dann werden Lokomotiven
gekauft und ne Menge an Wagen...egal in
welchen Zustand die sind...Aufarbeitung
erfolgt dann irgendwann mal...Mit
kaufmännischen Aspekten darf man den
wenigsten Vereinen kommen.Gerolstein
zeigt wie es geht. Auch hier war ein
Gesamtkonzept und eine Menge Geld im
Spiel. Dazu kommt, dass eben ein
privates EVU dort seinen Sitz hat, damit
erschließen sich ganz andere
Möglichkeiten. Bei vielen Vereinen wird
leider zuviel "gespielt" und eine
Struktur ist da auch nicht zu
erkennen..am Ende wächst das Ganze dann
über den Kopf und das war es dann.

 Eintrag Nr. 1082 von Fabio vom 29.02.2012 um 17.10Uhr
Das Problem hierbei ist, dass die Leute, die wirklich konstruktiv mitwirken könnten, also Menschen, die von Beruf her Eisenbahner sind oder waren und ein notwendiges Knowhow besitzen, möglicherweise sogar im Stande sind, die Komplexität einer Eisenbahn zu verstehen und dabei ihren nötigen Teil mitzuwirken durch vorschnelle Freaks verdrängt werden, die weder in 'sachlicher', noch in kaufmännischer Hinsicht auch nur einen Hauch von Realitätsbezug haben und trotz dickem Bauch, merkwürdigen Klamotten und modischem Haarkranz derart infantil wirken, dass auch Dritte hellsehen und Schicksale voraussagen können. Aber ohne die Negativbeispiele außer Acht zu lassen, gibt es glücklicherweise in relativer Nähe auch Beispiele, die dermaßen erfolgreich sind, dass sie berechtigterweise die peinlichen Versuche überstrahlen und das Vakuum hierdurch kompensieren. Ich ziele mit meiner Äußerung auf die Standorte Gerolstein und Hellenthal ab, die meinen großen Respekt und mein Ansehen genießen. Ich hoffe so sehr, dass sich die entsprechenden Vereine und deren Qualität so lange wie möglich halten!

 Eintrag Nr. 1081 von Rheinländer vom 29.02.2012 um 15.53Uhr
Mal was anderes nur so in der Retrospektive zum Scheitern des Vennbahn Vereins: Irgendwie scheitern leider die meisten mit viel Elan startenden nostalgischen Eisenbahnvereine. Schade um all die historischen Bauten, Strecken und Fahrzeuge. Da war die Vennbahn nur in guter Gesellschaft. Bin zufällig über ähnliche gescheiterte Projekte gestolpert bzw. jeweils zufällig an den Resten vorbeigekommen. Da war bspw. ein mit viel Elan und unglaublich viel historischem rollenden Material gestartetes Eisenbahnmuseum in Röbel an der Müritz mit einem Riesenareal: http://www.hei-na-ganzlin.de/ Dort hat eine offenbar unglaubliche Mißwirtschaft nun alles in die Schrottpresse getrieben. Infos über den Niedergang dort unter dem Menüpunkt "Fotos % Berichte" und im Gästebuch.
Man muß aber auch gar nicht so weit fahren: http://www.bw-kreuzberg.de/ im Ahrtal ist ein ebenso verfallendes Zeugnis einer anderen Epoche. Schade, aber aufgrund überall herrschender öknomischer Zwänge und dem Hang, Aufbau-, Unterhalts- und Betriebskosten zu unterschätzen wohl nicht anders zu erwarten. An den "Managementqualitäten" und dem kaufmännisches Verständnis in solchen Vereinen kann man da wohl berechtigte Zweifel haben. Einer der Besucher im Gästebuch bei Heina Ganzlin beschrieb es so:
"Die Eisenbahn hat schon immer viele Freaks angezogen...
Wenn ich sehe was für Vollpfosten bei unserem Tag der offenen Tore bei uns angespült werden, Wahn- bzw Bahnsinn...
Welcher Eisenbahnverein hat damit nicht zu kämpfen?!
Man muss schon genau hinsehen wen man sich da an Bord holt und trotzdem kann niemand in anderer Köpfe reinschauen...
Schade um den Verein."
Hört sich despektierlich an, ist aber wahrscheinlich wirklich ein Grundproblem solcher Vereine...
Gruß, Andreas

 Eintrag Nr. 1080 von Rheinländer vom 27.02.2012 um 10.04Uhr
www.vennbahn.eu: schön daß es endlich mal eine komprimierte Info zu der Radstrecke gibt, mal sehen und hoffen daß diese auch regelmäßig aktualisiert wird. Vielleicht verlinkt ihr Euch wechselseitig? Ich könnte mir vorstellen, daß einige Radler auf der Strecke sich für die Geschichte der Vennbahn interessieren, und da gibt es hier ja reichlich Material.
Gruß Andreas

 Eintrag Nr. 1079 von J.Pesch vom 26.02.2012 um 12.32Uhr
Hallo Motorsäge,

auf belgischer Seite haben sie ab Mittwoch den 22.2 wieder angefangen zu arbeiten. Die Firma ist mitlerweile mit dem Tiefbau bis zum Bahnübergang an der Roetgenerstrasse.

Gru§ J.Pesch

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