Forum und Gästebuch

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 Eintrag Nr. 1130 von Manu vom 10.04.2012 um 14.11Uhr
irgendwie erinnert mich das ganze an die Einschienenbahn in Springfield

Die ganze Stadt fällt auseinander, überall muss was geflickt und erneuert werden, stattdessen kauft man etwas was niemand wirklich braucht, aber hauptsache man hat ein Prestigeprojekt.

Wie wäre es denn wenn man den Busverkehr komplett vom Autoverkehr abkoppelt, z.B. mit einer durchgehenden unabhängigen Busspur die ganze Trierer Str. hinab?


 Eintrag Nr. 1129 von Michael vom 04.04.2012 um 21.11Uhr
Hallo Steffen,

ja das ist mir bekannt mit Karlsruhe,
allerdings umso mehr wundert es mich,
dass sich die Öcher eine Akkubahn so
will ich sie mal nennen anschaffen
wollen. Mal davon abgesehen, dass die
Betriebssicherheit durch Abbau der
Akkukapazität schnell am Ende ist. Dazu
kommt, dass Fahrzeuge in keiner Weise so
ausgelegt sind, dass sie Vollbahn
tauglich sind. Fängt an bei den
Fahrmotoren und geht über die PZB bis
hin zum Wagenkastenaufbau. Das Modell in
Karlsruhe hätte Vorbild sein können. Nee
war nicht innovativ genug! Jetzt haben
die erstmal eine Absage bekommen im
Schaufenster E Mobilität ist kein Geld
zu holen. Tja da waren die
Endscheidungsfinder wohl andere Meinung.
Ich fände es innovativ wenn man
bestehende Systeme weiter entwickelt und
Strukturen nutzt die vorhanden sind,
dazu dann noch sinnvolle
Ergänzungen...als sich so ein Hightech
Teil zu leisten. Dazu nicht wieder
Unsummen von Geld ausgibt und die
Bevölkerung damit auf die Palme bringt,
dass man so ignorant und einen erneuten
Umbau der Trierstr pant, dazu wo die
gerade erst fertig ist. Dann wundern die
sich bei jedem Infoabend nur
niedergemacht werden. Sorry aber da muss
man langsam mal was gegen unternehmen...

 Eintrag Nr. 1128 von Steffen vom 04.04.2012 um 16.07Uhr
Hallo Michael,

die passenden Fahrzeuge fahren bereits mit größtem Erfolg in und um Karlsruhe! Sie sind DB-tauglich, straßenbahntauglich, und (zumindest technisch) auch NL-tauglich. Ich habe noch NIE etwas schlechtes über die Fahrzeuge gehört.

E-Mobilität kann man auch mit E-Bussen (dann als Zubringer zur neuen Bahn). Ob das auch Fördergelder bringt weiß ich allerdings nicht.

Schönen Abend
Steffen

 Eintrag Nr. 1127 von Michael vom 04.04.2012 um 14.43Uhr
Hallo Steffen,

also meine Erfahrung ist inzwischen die,
dass wenn du eine schnelle Anbindung von
z.B. Brand nach Aachen hast, dann nehmen
die Leute eine gewisse Entfernung auf
zur Innenstadt. Aktuell sieht man das an
der Poststr. in Alsdorf^. Da
regenerieren wir neue Fahrgäste. Die
nehmen die Bahn aus den Gründen, weil
sie keinen Parkplatz suchen oder eben
keine Lust haben die hohen Parkgebühren
zu bezahlen. Ich gebe dir Recht, dass
man solche Denkansätze wie du ihn hast
verfolgen sollte. Alles in allem besser
als eine Megabaustelle. Klar ist aber
auch, dass du dann Vollbahnfahrzeuge
brauchst. Ok das wäre machbar und immer
noch besser als diese Akkukisten, denn
die Kosten mal richtig Geld...weil eben
Kleinstserie. Ach noch was, die Stadt
bekommt keine Kohle aus dem Fenster E-
Mobilität!!!!!! Mal sehen was sie jetzt
anstellen um das Projekt umzusetzen. Ich
denke die Parteien intern haben jetzt
mal richtig Bauchschmerzen. Aber wer
über 100.000 Euro aus dem Fenster wirft,
der schmeißt auch nochmal die gleiche
Summe raus. Hoffentlich setzt sich die
Vernunft durch. Ansonsten machen wir
erstmal weiter wie gehabt.

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 1126 von Steffen vom 03.04.2012 um 23.51Uhr
Hallo Michael,

Du schreibst ja selber, dass Umsteigen die Leute nicht auf die Schienen holt. Und der Hauptstrom dürfte in Aachen in die Innenstadt gehen. Daher muss in meinen Augen die "neue Schienenbahn" in die Innenstatd führen. Gleichzeitig will ich Deine Argumente für die Vennbahntrasse nicht außer Acht lassen. Darum wäre mein Favourit, Walheim-Aachen auf der Vennbahntrasse zu fahren und ab Hbf auf der Straße in die Innenstadt (Ausfädelung z.B. da, wo jetzt der überdachte Parkplatz ist).

Das sehe ich nämlich als rießen Manko der Euregiobahn: Sie fährt an der Aachener Innenstadt vorbei. Entweder man steigt irgendwo auf Busse um, oder man fährt gleich mit dem Bus. Von Stolberg ist man nämlich schneller mit dem Bus in Aachen (Innenstadt) als mit der Euregiobahn - und das ohne umzusteigen.

Da ich die Öcher aber mittlerweile gut genug kenne glaube ich, dass man sich für irgendwas entscheidet, das nichts ganzes und nichts halbes ist.

 Eintrag Nr. 1125 von Michael vom 03.04.2012 um 22.05Uhr
An Steffen,

die Kosten für eine
Hochgeschwindigkeitsstrecke....fangen
bei 12 Millionen Euro pro Kilometer an!
Na da ist die Campusbahn doch ein
Schnapper...nee die Vennbahnstrecke ist
zu billig, es wird erst gebaut wenn es
so richtig teuer und sinnfrei ist. Na
was dann wohl ein Kilometer Vennbahn
kostet!?? Keine 12 Millionen das ist
sicher!

 Eintrag Nr. 1124 von Michael vom 03.04.2012 um 21.55Uhr
Hallo Steffen,

ja diesen Vorschlag hatte ich auch schon
unterbreitet. Die Campusbahn über die
alte Vennbahntrasse zu leiten. Dadurch
das man sie über den Eisenbahnweg auf
den Adelbertsteinweg nach Aachen führt.
Das Planungsbüro wusste überhaupt nichts
von einer alten Eisenbahntrasse.
Offensichtlich wurden die nicht
informiert. Da die In Düsseldorf sitzen
sind Ortskenntnisse nicht gegeben
gewesen. Ich gebe die Recht, dass durch
die Vennbahnstrecke die Innenstadt nicht
angebunden ist. Man sollte aber
bedenken, dass der Aachener Hbf
angebunden wird...oder eben auch alle
anderen Bahnhöfe. Dazu meine unsere OB
nur, dass sein nicht so wichtig. Der
weitere Aspekt und den halte ich für
wichtig ist, dass der Stadt die Kosten
für einen Betriebshof und Fahrzeuge
erspart blieben. Diese belaufen sich
zusammen auf 121 Millionen Euro. Das ist
für Aachen nicht zu machen, es sei denn
man kürzt in vielen Bereichen. Die
Kredite, die die Stadt Aachen aufnehmen
muss, haben eine Laufzeit von 50
Jahren.Die Idee die Vennbahn wieder
aufzumachen, stößt in Brand auf mehr
Gegenliebe als wieder die Trierstr
auszureißen. Im übrigen, die Förderung
von Bund und Land gilt nur für den
Fahrweg dies sollte hier noch erwähnt
werden. Die Innenstadt wird zwar nicht
direkt angebunden aber die Vennbahn
erfasst wesentlich mehr
Siedlungsbereiche in Brand dazu kämen
dann noch Kornelimünster und Walheim.
Nicht zu vergessen das Gewerbegebiet
Eilendorf und das Camp Pirott in Aachen
Brand, wo auch ein Gewerbepark entsteht.

Vorteile bietet die Strecke eben weil du
die Menschen dort angebunden werden wo
sie wohnen. In Richterich bei der
Veranstaltung meine Frau Nacken...man
kann ja einen großen P+R Parkplatz in
Brand machen. Dazu würden die Menschen
dann mit Schnellbusverbindungen nach
Brand gebracht und steigen dann in die
Bahn um. Seltsam für 30km Entfernung
setze ich einen Bus und eine Straßenbahn
ein?? Nicht wirklich sinnvoll. Dazu wo
soll der Parkplatz entstehen?? Wenn nur
außerhalb von Brand! Dann macht es aber
wieder keinen Sinn! All diese
Erklärungen zeigen, dass man nichts
genaues weiß. Ständiges Umsteigen ist
ein knockout für den Autofahrer auf die
Bahn umzusteigen, gerade im Winter. Ich
habe durch die Veranstaltung inzwischen
sehr Infos bekommen allerdings wird hier
sehr viel schön geredet und
gerechnet.Betrachtet man die Kosten
alleine für einen Kilometer Strecke,
dann liegt der bei ca 12 Millionen. Für
das Geld bekommst du das doppelte an
Eisenbahnstrecke. Falls du magst werde
ich dir noch etwas ausführlicher
Antworten. Fakt ist, Campusbahn-
Groeßtenwahn will auch nicht einfach
DAGEGEN sein, sondern wir versuchen
Alternativen ins Feld zu führen. Denn
eins ist klar, diese Strecke wurde noch
nie in Planungen einbezogen...es gab mal
Gedankenspiele aber bei weitem nicht was
seriös und aussagekräftig wäre. Kippt
die Campusbahn, dann muss man sich was
überlegen. Die Trasse ist autak und
kommt nicht ständig mit dem
Individualverkehr in Berührung.Soviel
fürs Erste!

 Eintrag Nr. 1123 von Steffen vom 02.04.2012 um 17.21Uhr
Die Euregiobahn (bzw. deren verlängerung nach Süden) hat in meinen Augen einen entscheidenden nachteil gegenüber einer (echten) Straßenbahn: Sie fährt nicht in die Innenstadt! Menschen, die nach Aachen rein wollen müssten also weiterhin den Bus nehmen - und dafür braucht man keine weitere Bahn.

Die Campusbahn hat dafür den Nachteil, das sie nich über Hauptbahnhof fährt.

Eine Combilösung (wurde die eigentlich je ernsthaft geprüft?) könnte tatsächlich aus Walheim über die alte Strecke nach Rothe Erde und Hbf und weiter auf der Straße in die Innenstadt (und weiter bspw. nach Würselen - oder zum Westbahnhof und dort wieder auf die DB-Gleise)

 Eintrag Nr. 1122 von Michael vom 02.04.2012 um 15.13Uhr
Hallo Motorsäge,

sicherlich ganz einfach ist das nicht.
Da es sicherlich auch hier ein Prüfung
bedarf. Machbar wäre es in der Hinsicht,
dass man eben ein Trägersystem an den
Viadukt anbringt. Der Radweg muss ja
nicht zig Tonnen tragen. Wie gesagt es
wäre eine mögliche Alternative. In
Gesprächen mit Brander Bürger, stößt die
Campusbahn auf 100% Ablehnung.
Hauptgrund ist der erneute Umbau der
Trierstr und die einspurige
Straßenführung...dann so sagen sie,
sollte man doch die alte Strecke wieder
aufmachen. Fakt ist eben auch, dass die
Stadt nur den Fahweg finanziert bekommt.
Betriebshof und Fahrzeuge hat die Stadt
zu tragen und das jährliche Defizit.
Durch eine Reaktivierung der Strecke
kann man sich den Betriebshof sparen,
der bei geschätzten 24 Millionen Euro
liegt. Durch die Elektrifizierung des
EVS Netzes ab 2016 werden sowieso neue
Fahrzeuge fällig. Die Dieseltriebwagen
werden dann Geschichte sein. Somit
stellt sich er Posten
Fahrzeugbeschaffung für die Stadt Aachen
dann auch nicht wirklich, da wären dann
67,5 Millionen einzusparen. Sollte man
auf den Zug aufspringen und die Strecke
bzw die Euregiobahn in den Süden der
Städteregion ausdehnen könnten Kosten
eingespart werden. Dazu kommt, dass für
mich viele tech. und betrieblich Fragen
der Campusbahn nicht geklärt sind. Die
Bahn basiert auf einer Strecke von 12
Kilometern! Die Finanzierung über 2019
für die zweite Strecke ist nicht einmal
absehbar. Warum nicht vorhanden Strecken
und Trassen auf Ertüchtigung prüfen!?
Anstelle eines Inselsystem was nicht
einmal systemkompatibel zum Netz der DB
ist.

 Eintrag Nr. 1121 von Motorsäge vom 30.03.2012 um 16.07Uhr
Campusbahn - Größenwahn

Interessant ist ja der Vorschlag die Strecke Rothe Erde - Walheim NEBEN dem Radweg wieder aufzubauen. Auf einer ehedem eingleisigen Strecke stelle ich mir das ja gaanz einfach vor, z.b. auf dem Rollefbachviadukt...

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