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 Eintrag Nr. 82 von Elmar Scheurer vom 20.01.2008 um 15.13Uhr
http://www.vennbahn.de
Erst einmal einen herzlichen Dank an die Schreiber hier im Gästebuch. Nachdem wir das Problem mit den SPAM- Einträgen in den Griff bekommen haben, ist es hier sehr Sachlich geworden.
Ich selber wahr seit 1993 Aktiv beim Vennbahn V.o.E. tätig. Das "Aus" Anfang 2002 traf mich doch sehr. Deshalb hatte ich für mich entschieden, die Internetseite weiter zu betreiben, um den Lesern im WWW die Möglichkeit zu geben, sich über den weiteren Werdegang der Vennbahn zu informieren.
Um die Frage von Herrn Kampmann zu beantworten, habe ich hier mal einen Ausschnitt aus den Presseberichten angehängt:

Die Vennbahn rollt aufs Abstellgleis:

Eine ganz und gar unsachliche Tragödie in sieben Akten Von Werner Consten

Erster Akt:Am 2.Juni 1990,ein knappes Jahr nach Einstellung des planmäßigen Güterverkehrs auf der Vennbahn, nimmt der belgische Verein „Vennbahn V.o.E.” ((V.o.E =Verein ohne Erwerbszweck)einen touristischen Betrieb zwischen Eupen und Büllingen auf. Die Reisezüge bringen Ausflügler in die Eifelgemeinden und in das Hohe Venn,eines der letzten Hochmoore Europas. Viel Beachtung in der Öffentlichkeit,viele Fahrgäste,viel Arbeit für die aktiven Vereinsmitglieder.

Zweiter Akt ,und ein großer Zeitsprung in das Jahr 1999: Die Luft ist ’raus aus dem Vennbahn-Betrieb.Umfangreiche Themenfahrten in Zusammenarbeit mit den Anliegergemeinden und Dampfbetrieb können verregnete Sommer nicht ausgleichen.Die Züge sind leer,die Strecke dringend sanierungsbedürftig.Und es ist Wahljahr in Ostbelgien.Gewinner sind die,denen die Vennbahn schon immer ein Dorn im Auge war.

Dritter Akt: Die Saison 2000 beginnt erst im Juni, dank zögerlicher Haltung der Politik bei der Auftragsvergabe für die Streckensanierung.Für die Dampflok 50 3666 ist das Jahr im September schon zu Ende,als sich Schäden an den gerade erst in Meiningen überdrehten Radreifen und Spurkränzen zeigen.Im Saldo liegt das Betriebsergebnis 120.000 DM unter den Erwartungen

Vierter Akt:Was für die Staatsbahn richtig ist,kann auch für die Vennbahn nicht falsch sein – Privatisierung heißt das Zauberwort.Die Bauunternehmung HochTief zeigt Bereitschaft,in eine Betreibergesellschaft zu investieren,die mit Güterverkehr zwischen Stolberg (Rhld.)und Montzen genügend Kohle schaufelt,um dem Vennbahn-Präsidenten auch seine defizitäre Modellbahn im Maßstab 1:1 zu erhalten.Andererseits: Viele Aktive sind froh,endlich einen zahlungskräftigen Sponsor mit im Boot – Verzeihung,,im Zug – zu haben..

Fünfter Akt:HochTief steigt aus – Probleme mit Anwohnern in Häusern,die HochTief gebaut hat,drohten zu eskalieren.Ein neuer Partner steht schon bereit:Hering-Bau in Butzbach.Und mit diesem Partner wird eine neue Gesellschaft EBBS AG aus dem Boden gestampft,die Verwalterin der Vennbahn-Infrastruktur werden soll.Eigentumsverhältnisse:Hering 60 %,die restlichen 40 %bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft Ostbelgiens,eben jenen 1999 gewählten Vennbahn-Gegnern.

Sechster Akt,mittlerweile schreiben wir das Jahr 2002:Gab es da nicht noch den Vennbahn V.o.E.? Wie lästig! Und so könnte man das Problem loswerden: Die Vennbahn übergibt ihr Material an die EBBS,ein neuer Verein „Vizinialbahn V.o.E.” wird gegründet,,der übernimmt die Angestellten der Vennbahn,zahlt deren ausstehende Gehälter und wird neuer Betreiber der Bahn,Vennbahn V.o.E. beschließt die Selbstauflösung.Die Sache hat nur einen Haken. Die Vereinsmitglieder machen nicht mit.Da soll es einen bösen Kassierer geben,der diese feindliche Übernahme von langer Hand vorbereitet hat.Und da soll es einen Präsidenten geben,der den Vorschlag für eine Anleitung zum betrügerischen Bank- rott hält.

Siebter und letzter Akt ,März 2002: Die Mitgliederversammlung des Vennbahn V.o.E.lässt gerichtlich einen Verwalter bestellen,nachdem besagter Kassierer und sämtliche Unterlagen verschwunden sind.Die Vereinsmitglieder sind der Vennbahn treu,„Vizinialbahn ” bleibt eine Totgeburt.Gleichzeitig wirft die EBBS dem Vennbahn-Verein und seinem Präsidenten vor,die notwendigen Einigungen zu blockieren.Da folglich niemand in die Infrastruktur investiert und eine Prüfung durch die SNCB Anfang April entsprechend negativ verläuft,bleibt die Vennbahnstrecke auf Anordnung des Ministers der Deutschsprachigen Gemeinschaft (zur Erinnerung:40 %Eigentümer der EBBS!)in seltenem Einvernehmen mit dem Verkehrsministerium in Brüssel gesperrt.Die für den 27.April geplante Saisoneröffnung fällt damit flach,egal,wer der Betreiber gewesen sein würde.Zwei Monate bemüht sich der Verwalter um eine Rettung der Vennbahn,im Juni 2002 folgt die Vereinsversammlung seiner Empfehlung:Liquidation des Vereinsvermögens,das „Aus ” für die Vennbahn. Epilog:Jetzt ist die Stunde der Juristen: Im September sollte die Versteigerung des Rollmaterials der Vennbahn beginnen – daraus wird aber wohl nichts werden,sind doch die Eigentumsverhältnisse (z.B.bei der 50 3666)heftig umstritten.Außerdem gibt es da noch den Versailler Vertrag aus dem Jahre 1920.Der bestimmt unter anderem,dass die Vennbahn-Trasse – belgisches Staatsgebiet auch in der deutschen Eifel und damit eine der letzten Enklaven Europas – an Deutschland zurückfällt,wenn kein Bahnbetrieb mehr stattfindet.Wie bereits bei der Einstellung des Güterverkehrs 1989 stehen die Aasgeier bereit.Die Pläne von vor 13 Jahren liegen sicher noch gut verwahrt in den Amtsstuben der Anliegergemeinden.Und dann munkelt man unter Vereinsmitgliedern,so viel Geld könne Betrieb und Sanierung der Vennbahn gar nicht verschlungen haben,wie nun fehlt.Ein Fall für den Staatsanwalt? Ach ja,und noch was Persönliches: Seit zwanzig Jahren hängt mein Herz an der Vennbahn.Lange Holzzüge nach den Winterstürmen der Achtzigerjahre stimmten den Eisenbahnfreund froh, wenn auch mit schlechtem Gewissen, denn der verkappte Grüne in ihm konnte über die enormen Waldschäden nicht einfach hinwegsehen. Die Abschiedsfeier des Personals am 30.Juni 1989,als der letzte Güterzug aus Büllingen in Raeren eintraf,machte ihn traurig.Schließlich kannte er sie alle, den Bahnhofs-Chef mit der violetten Mütze,den Mann auf dem Stellwerk,der die Weichenhebel nur mit dem Tuch anfasste (damit sie vom Schweiß der Hände nicht korrodierten),den Rangierer,die Lokführer. Und dann die Zeit der Touristikbahn:Mit dem Arbeitskreis Eifelbahn habe ich tolle Fotohalte für eine Sonderfahrt ausgesucht.Wie oft habe ich Autofahrer davon überzeugt,dass der Zug längst weg und bloß der BÜ mal wieder kaputt ist und für die nächste halbe Stunde Dauerrot zeigen wird.Eine Fahrt im Führerstand der 50 3666 über die gesamte Vennbahn-Distanz mit Tee und Brötchen aus dem Speisewagen bleibt ein unvergessliches Erlebnis.Eigentlich sollte ich nur ein paar Fakten über das Ende der Vennbahn zusammentragen.Das ist mir nicht gelungen – weil jeder seine Version der Geschichte erzählt.Und so erzähle ich meine Version,und die ist,wie im Untertitel versprochen,ganz und gar unsachlich.




Da sich wider einiges an Presseberichten zum Thema Vennbahn angesammelt hat, werde ich in den nächsten Tagen diesen Bereich aktualisieren.

Noch was:
Zum Thema Vennbahn wird am 30.01.2008 bei Stern-TV ein Beitrag gesendet.

Gruß aus Raeren

Elmar Scheurer

 Eintrag Nr. 81 von Michael Bettighofer vom 20.01.2008 um 14.13Uhr
Hallo Marcus,

ja der Niedergang der Vennbahn als Touristenatraktion ist wirklich sehr traurig und ein Verlust für diese Region.

Alles was dazu geführt hat ist wirklich schon abenteuerlich!!!!!!


Ich sehe allerdings Perspektiven für die Strecke Stolberg - Eupen.

Die Strecke Stolberg bis Landesgrenze ist im Privatbesitz.

Eine Reaktivierung denke ich wird in den nächsten Jahren wohl möglich sein und auch angestrebt.

Die belgische Seite hat an diesem Abschnitt auch ein Intresse.

Gerade diese Strecke ist sehr wichtig fü die Region Aachen!!!!

Ich persönlich habe mich auch auf diese Strecke fixiert.

Die Gründe sind eben, dass man Anschluss an das Netz der DB und SNCB hat und es ist ein Kreisverkehr über Stolberg - Aachen - Eupen - Stolberg machbar.

Gerade dieser Aspekt ist beim SPNV wichtig.

Heute will man Stichstrecken vermeiden.

Gerade der Bereich Cargo ist nicht zu verachten wenn es um eine Reaktivierung geht für diesen Streckenabschnitt.

Bis Monschau ist Personenverkehr als sinnvoll zu betrachten.

Hiesiger Güterverkehr würde sich auf Holztransporte beschränken.

MFG Michael Bettighofer

 Eintrag Nr. 80 von Sebastian Spanjersberg vom 20.01.2008 um 13.26Uhr
http://www.spanjersberg.com
Hallo Marcus,

deine letzte Frage kann ich mit trauriger Gewissheit mit "Nein" beantworten.

Insgesamt ist der Unterbau der Strecke marode, Schienen 'schweben' teils in der Luft weil die Schwellen darunter inzwischen Humus sind, dann sind Bahnübergange teils schwer beschädigt (und von denen gibts Dutzende), der Strom ist abgeschaltet, dazu kommen Bäume und Sträucher, die vermutlich das kleinste Übel ausmachen, usw.

Als TfzF möchte ich es nicht verantworten, dort mein Fahrzeug zu bewegen, das ginge definitiv schief!

Ein "Warum und Wann" des Niedergangs findest du unter anderem in den Presseberichten, was leider teilweise mit viel Lesearbeit verbunden ist...

Viele Grüße nach Wuppertal

 Eintrag Nr. 79 von Marcus Kampmann vom 20.01.2008 um 13.15Uhr
http://wuppertaler-nordbahn.de
Mahlzeit!

Selbst bin ich seit vielen Jahren nicht mehr im Venn gewesen und auch nichts mehr von der Vennbahn mitbekommen, habe jedoch soeben mit großem Bedauern Einstellung des Touristikverkehrs und Streckendemontage zur Kenntnis genommen. Leider ist man bei uns im Bergischen genau so unvernünftig (vgl. nur als minimalen Einblick meine Homepage!)
Wäre jemand in der Lage, mir einen Überblick über das Wann und Warum des Niedergangs der Vennbahn seit ca. 2000 zu schicken? Wie weit soll die begonnene Demontage voranschreiten? Wäre auf einer Teilstrecke aktuell noch der Verkehr von Sonderzügen möglich? Würde mich sehr über entsprechende Hinweise freuen!

MfG, M. Kampmann

 Eintrag Nr. 78 von Josef Huber vom 19.01.2008 um 18.24Uhr
Hallo Michael und alle die sich hier positiv zur Vennbahn eingetrgen haben!

Ich habe in den letzten Wochen hier die Einträge bezgl. der Vennbahn gelesen und bin überrascht das sich doch eine vielzahl von Stimmen hier melden die die Demontage der Vennbahn kritisieren.
Ich denke mal es gibt noch viele Tausende andere Menschen die darüber empört sind aber sich nicht zu Wort melden, sei es das Sie diese Seite nicht kennen oder aus anderen Gründen. Man müßte diese Menschen nur dazu bekommen aktiv zu werden, so wie Michael schreibt: Nur gemeinsam sind wir Stark und können eventuell etwas ausrichten!!! Also Michael wenn wir uns zusammen setztn wollen, ich bin dabei!!!

PS.: Tolle Seite hier, gefällt mir sehr gut, ein Lob an die Macher!!!

 Eintrag Nr. 77 von Michael Bettighofer vom 19.01.2008 um 13.15Uhr
Hallo zusammen,

ich finde es erstmal sehr schön, dass sich hier im Gästebuch etwas tut!

Ich denke, es ist wichtig das man seinen "Dampf" und Unmut hier wirklich einmal ablassen kann.

Hierbei sollte man allerdings immer versuchen sachlich zu bleiben. Glücklicherweise ist das bei den letzten Einträgen der Fall.

Ich selber beschäftige mich seit 1989 mit der Vennbahn, auch damals als Mitglied im Vennbeinberein und es tut mir auch in der Seele weh wenn man das alles so mitbekommt was in der letzten Zeit gelaufen ist.

Ich habe aber eine andere Einstellungen bekommen und ich will auch keine Grabenkämpfe führen, dass kostet nur Energie und vernebelt die Sicht auf das was eventuell doch noch machbar ist.

Ich habe seit 2006 Kontakt zur hiesigen Politik und setze mich für die Vennbahn ein.

Wobei ich einmal die Strecke Stolberg - Eupen und eben die Vennbahn bis Monschau getrennt für sich sehe.

Ich kann Boris nur zustimmen!

Die EVS wird sich in den näschsten Jahren der Strecke Stolberg - Eupen annehmen das Ziel ist keinenfalls aufgegeben.

Meine persönliche Meinung ist allerdings, dass man nur etwas bewegen kann, sofern man sich an die Politik wendet und gemeinsam ist man bekanntlich stärker und wird besser gehört.

Ich schlage vor, all die etwas bewegen wollen und die Politik aufmerksam machen wollen, sollten sich einmal zusammensetzen.

Dies kann gerne hier im Gästebuch sein oder man tauscht emails aus.

Herr Paul Hansens ich kann Ihnen nur zustimmen, die Vennbahn ist die einzige Alternative zur Strasse die wir hier im südlichen Kreisgebiet von Aachen haben.

In diesem Sinne ein schönes Wochenende!

MFG

Michael Bettighofer


 Eintrag Nr. 76 von Paul Hansens vom 17.01.2008 um 21.37Uhr
Hallo,

wenn ich mir den Verkehr morgens auf der B258
bzw. Monschauerstr. richtung Aachen ansehe muss
ich ganz ehrlich sagen würde ich sofort wenn es die
Möglichkeit gäbe bequem, streßfrei und schnell
nach Aachen Hbf zu kommen auf die Bahn setzen.
Leider gibts es keine Bahnverbindung, somit pendel
ich wie viele andere Beruftätige morgen/abends von
Monschau nach Aachen.

Wenn eine eine Möglichkeit gäbe z.b. von Heerlen
oder Maastricht mit der Bahn in die Eifel zu gelagen
würde dies mit sicherheit mehr Tagestourismus
bescheren als ein Radweg. Radwege haben wir im
Venn zu genüge. Hier muss mal Sinnvoll gedacht
werden. Auch im zuge des Klimawandel würde eine
Entlastung auf der Straße gut tuen, auch unserem
Naturschutzgebiet Venn.
Wenn ich es mit der Euregiobahn Stolberg ->
Aachen vergleiche, diese ist gut ausgelastet,
ausserdem sind z.b. auch viele Studenten die
aufgrund der Zuganbindung nicht mehr nach
Aachen ziehen sondern in Stolberg wohnen
geblieben.

In meinen Augen macht eine kommerziele Bahnlinie
Aachen -> Monschau definitv Sinn. Aber wir
werden sehen wie es kommt.

Mfg
Paul Hansens

 Eintrag Nr. 75 von Hermann vom 17.01.2008 um 15.01Uhr
Stahl bringt viel Geld und das Geld kann jeder gebrauchen.

 Eintrag Nr. 74 von Sebastian Spanjersberg vom 16.01.2008 um 18.34Uhr
http://www.spanjersberg.com
Dazu kann ich passend antworten und spekulieren: Im Bereich des Bahnhof Raeren sind einige Schienen vor und hinter dem Bahnübergang am "großen" Stellwerk mit einem neon-roten Pfeil markiert (siehe mein Fotoalbum) - dies deutet an, dass auch hier in absehbarer Zeit der Schweißbrenner zuschlagen wird. Allerdings hat man ZWEI Gleise verschont! Es ist zum einen das Gleis, welches zuletzt von der Strecke 48 aus zu den Bahnsteigen führte und ein Durchgangsgleich ist. Es kreuzt sich mit dem RailTraction-Anschluss, ergo bleiben dem Bahnübergang zwei Gleise erhalten. Dies wurde mit Sicherheit bewusst so markiert - denn natürlich ist es so auch NACH der möglichen Demontage der markierten Schienen möglich, den Bf Raeren zu durchfahren! UND: Die Strecke 48 - so wollen wir alle hoffen - wäre außerdem auch noch angebunden, WENN sie bestehen bleibt...

Übrigens ist es seeeehr auffällig, dass man den Streckenabschnitt demontiert hat, der auf Stahlschwellen aufgebaut war!

 Eintrag Nr. 73 von Boris vom 16.01.2008 um 17.54Uhr
Zuerst grüße ich mal die Runde hier, dies ist mein erster Eintrag in diesem Gästebuch. Ich war früher aktiv im Vennbahnverein auf deutscher Seite aktiv und verfolge schon lange die Diskussionen hier im Gästebuch.
Ich finde es auch sehr bedauerlich, dass die Gleise der Vennbahn abgebaut werden, zumal der geplante Radweg und die vorhandenen Gleise sich überhaupt nicht ausschließen, da die Trasse wegen ihrer ehemals zwei Gleisen breit genug für beides ist.
Aber zumindest für die Strecke Stolberg - Eupen habe ich eine positive Nachricht: Ich habe Ende letzten Jahres die EVS als Betreiber der Strecke angemailt und zu den Plänen für die Vennbahn befragt. Es wurde mir geantwortet, dass die EVS zuversichtlich ist, mittelfristig die Strecke Eupen- Raeren wieder zu aktivieren. Leider sagte die EVS nicht, was unter mittelfristig zu verstehen ist, aber ich gehe davon aus, dass damit diese Strecke nicht von der endgültigen Stilllegung und dem Abbau betroffen ist.

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