Forum und Gästebuch

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 Eintrag Nr. 195 von Sebastian vom 26.04.2008 um 15.20Uhr
Warum klappt der Wiederaufbau einer völlig zerstörten Bahninfrastruktur woanders bloß so gut?

Neidisch und gleichzeitig traurig stimmen mich die aktuellen Bilder von der Weißeritztalbahn bei Dresden, die man hier finden kann:

http://www.weisseritztalbahn.com

Im Vergleich dazu meine Fotos, die ich im November 2006 bei Rabenau geschossen habe:

http://www.spanjersberg.org/bilder/rabenau

Der damalige Zustand hätte mich dazu verleitet, alles zu verwetten, dass die Weißeritztalbahn nicht wieder aufgebaut wird... Die Wette hätte ich haushoch verloren.

 Eintrag Nr. 194 von Michael Bettighofer vom 22.04.2008 um 21.31Uhr
Was die Vennbahn und der zweigleisige Ausbau betrifft, kam es dazu, dass man die Vennbahn nach ihrem vollständigen bis Ulflingen (Luxenburg) von Stolberg aus bis St.Vith zweigleisig ausbaute.

Der Ausbau wurde dadurch gerechtfertigt, da die Vennbahn durch ihre topograhische Lage sehr problematisch war und die Auslastung schnell erreicht wurde. Zum anderen stellte sich der Anspruch an den Ausbau, durch die Ganzgüterzüge von und nach Stolberg und Ulflingen.

Der Bahnhof St.Viuth war das südliche Derhkreuz, da hier Strecken nach Gouvy und Bleialf umd Prüm weiterführten.

In diesen Zeiten vor und während des ersten Weltkrieges hatte die Vennbahn ihren Höhepunkt, täglich wurden in St.Vith bis zu 1200 Wagen abgefertigt.

Der Betrieb war allerdings nach dem ersten Weltkrieg schon wieder rückläufig weil man sich mit Belgein nicht über die Zölle einigen konnte.

Dies machte schon nachher kein zweites Gleis mehr erforderlich. Die Vennbahn südlich von St.Vith war immer eingleisig geblieben.Gerade diese Streckenabschnitt ist auch sehr spannend, da er im Raum Aachen kaum wirklich auch in der Literatur Beachtung fand.

Leider wurde die Vennbahn schnell zu einem Politikum was sich nicht gerade positiv auf sie ausgewirkt hat.

Man konnte das auch am Bahnhof St.Vith sehen, dass Bw wurde nach dem ersten Weltkrieg aufgelöst und als Wageninstandsetung genutzt. Die Verwendung als Bw bekam der Bahnhof erst wieder 1940 und dann bis 44.

Gerade die Geschichte der Vennbahn ist so vielschichtig, dass man wie ich im Modellbau genug gefordert ist.Sei es beim Anlagenbau und der Beschriftung von Maschinen und Typenkunde.

Wer sich für sowas begeistern kann weiß worüber ich rede.

In diesem Sinne

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 193 von Steffen vom 21.04.2008 um 21.27Uhr
Hi Sebastian,

fragt sich, ob Dir Dein Enkel dann glaubt, dass das ursprünglich eine deutsche Bahnlinie ist, die von einem Staat namens "Belgien" betrieben, still gelegt und abgebaut wurde, wo Ihr doch angeblich in Luxemburg seid

Doch, wir können auch gerne mal gemeinsam mit dem Fahrrad über die alte Vennbahn hoppeln! Über den Schotter lies es sich recht gut fahren, vor allem das letzte Stück bergab. Anstrengender war die erste Hälfte, wo ich über das Relief der ausgebauten Schwellen gefahren bin.

Wenn ich schon nicht mit dem Zug dort gefahren bin, dann eben mit dem Fahrrad! (hat den Vorteil, dass man auch mal anhalten und schauen kann)

 Eintrag Nr. 192 von Sebastian vom 21.04.2008 um 20.35Uhr
Hallo Steffen! Danke für deinen Bericht, hab ihn trotz aller Umstände mit einem Schmunzeln gelesen. Sag bitte nicht, dass du wirklich mit dem Fahrrad auf dem Schotter gefahren bist? Der Meinung, dass die Vennbahn als Radweg nix taugt, sind wir doch alle oder?
Eine Langlaufloipe hat man auf der alten Strecke im Wald bei Losheimergraben gespurt? Echt interessant, was die Leichenfledderer sich alles einfallen lassen...
Die "vergessene" Schwelle ist mir nach Weihnachten auch schon aufgefallen, schön, dass man die Tradition auch im Südosten der DG fortgesetzt hat. Das ist doch genau das Richtige für eingefleischte Vennbahn-Fans...

Was ich ja richtig schlimm finde, ist die Tatsache, dass ich vermutlich in 30 Jahren mit meinem Enkel zum Beispiel am Ufer des Bütgenbacher Sees stehen werde und er mir kaum glauben wird, dass vor Jahrzehnten eine Bahnstrecke durch das neugebaute Erholungs-Areal hier in Nord-Luxemburg führte und genau an dieser Stelle ein Bahnhof war

 Eintrag Nr. 191 von Steffen vom 21.04.2008 um 14.10Uhr
http://www.aachen-im-bild.de
Hallo Vennbahnfreunde,

da hier geschrieben wurde, dass die Strecke zwischen Monschau und Kalterherberg abgebaut sei, muss ich doch mal einschriten: Zumindest eine Schwelle konnte sich vor dem Abbau retten und liegt nun einsam an ihrem altbewährten Platz nahe des Reichensteiner Viadukts.

(ich habe ein Foto davon gemacht. Da ich nicht weiss ob und wie man das direkt zeigen kann, hier der Link: http://img.aachen-im-bild.de/vennbahnschwelle.jpg Bitte entschuldigt die sehr schlechte Qualität, ist sonst nicht meine Art)

Ausserdem musste ich feststellen, dass die Vennbahn seit Jahren(!) nicht mehr vollständig von Bäumen befreit war! (ich möchte doch mal ein klein wenig Optimismus hier "einstreuen";-])



Zur Zweigleisigkeit: In Lammersdorf im Bahnhof liegt doch noch das zweite Streckengleis? (dafür das "eigentliche" Gleis nicht mehr...) Zwar als Ausweichgleis gedacht, aber das müsste doch früher das Durchfahrgleis gewesen sein. Und in Monschau doch auch?



@Sebastian: Du wolltest wissen, wie die Situation auf der Strecke Weywertz - Losheimergraben ist: Vor einer Woche war ich mit dem Fahrrad dort und bin - weil ich die Vennbahn als Radweg ausprobieren wollte - in Honsfeld auf die Trasse eingebogen und bis kurz hinter der Grenze auf der Vennbahn entlang gehoppelt. Also die Gleise und Schwellen sind alle weg! Bis auf eine Holzschwelle - ist das symbolisch oder ein Brauch, dass man immer eine Schwelle liegen lässt?

Bis Buchholz ist der Untergrund "erdig", die Vertiefungen wo früher die Schwellen lagen sind noch deutlich zu sehen (und zu spüren *g*). Es lagen drei Bäume quer auf der Trasse, die man überklettern musste. Ansonsten ist sie eigentlich in einem sehr guten Zustand, keine wachsenden Bäume o.ä. wie früher bei Monschau. Ab Buchholz liegt dann Schotter, Plan gemacht und von Fahrzeugen (Langholzwagen o.ä.?) sind Fahrrillen eingefahren. Baum lag keiner quer. Zu meiner Überraschung wird dieser Abschnitt bis kurz vor der Grenze als Langlaufloipe genutzt!

Auf deutscher Seite sind die Gleise auch weg, die Trasse wird vermutlich gemäht. Genaues kann ich nicht sagen weil ich froh war, endlich wieder Beton unter den Reifen zu haben

Frage zu Buchholz: Das war, wie es aussieht, früher eine Betriebsstelle. Stimmt das? Was wurde da gemacht? Holz verladen?

 Eintrag Nr. 190 von Elmar Scheurer vom 20.04.2008 um 22.43Uhr
Hallo Boris,

Diese Schienenstücke sind, für den Fahrbetrieb des Vennbahn V.o.E, beim ausbessern der Gleise 1989 liegen geblieben. Vom zweiten Gleis ist außer dem breiten Bahndamm und der breiten Brücken nicht geblieben.

 Eintrag Nr. 189 von Sebastian vom 20.04.2008 um 22.36Uhr
http://www.spanjersberg.com
Achso, noch ein kleiner Nachtrag, der vielleicht nichts direkt mit dem zweiten Gleis zu tun hat:
Als ich vor 2 Jahren zu Fuß entlang der Vennbahn von Raeren nach Roetgen ging, habe ich mir den Verlauf der ehemaligen Verbindungskurve von Eupen nach Roetgen mal genauer angeschaut und festgestellt, dass zumindest der Damm zwei parallel führende Gleise tragen konnte. So schien also auch diese recht früh wieder entfernte Verbindung zweigleisig gewesen zu sein.
Bildchen hierzu auf meiner Webseite (steht da oben!) im Fotoalbum unter BILDER 2006 -> Zustand der Vennbahn 2006, dies sind Aufnahmen von Ende April 2006...

 Eintrag Nr. 188 von Sebastian vom 20.04.2008 um 22.25Uhr
http://www.spanjersberg.com
Hi,

an BÜs wirst du in aller Regel keine Überreste des zweiten Gleises finden. Die Wege und Straßen, die die Vennbahn queren sind inzwischen alle neuer als die Gleise. Spuren des zweiten Gleises gibts aber dennoch an vielen Stellen: Der Reichensteiner Viadukt (siehe Startseite) ist für 2 Gleise gebaut - im Übrigen findet man am Fuße dieses Bauwerks im Tal die Fundamente des ersten Viadukts, welcher um knapp 4 Meter niedriger auf der Seite des Klosters verlief. Im Verlauf der ehemaligen Strecke vom Viadukt aus in Richtung Kalterherberg sind natürlich entsprechend eine alte Stützmauer und Baumgrenzen zu finden, die auf die erste eingleisige Vergangenheit zurückschließen.

Die Schienen rechts und links der Gleise, die du meinst, sind vermutlich "Reserve-Schienen" wie man sie, genauso wie Schwellen und Schrauben, entlang der Strecke verstreut findet. Sieht vielleicht ein wenig unordentlich aus, scheint aber aus der Zeit zu stammen, wo man noch auf die Beschaffenheit der Gleise geachtet hat. Habe auf anderen Fotoseiten im Netz mehrere Kommentare hierzu gefunden. Eine Schraube habe ich selber als seeeeehr wehmütiges Andenken mitgenommen, als ich die für mich wohl traurigste Fotoserie (Link auf der Startseite) überhaupt geschossen habe.

 Eintrag Nr. 187 von Boris vom 20.04.2008 um 21.51Uhr
Ich habe mal eine Frage, die sich in erster Linie an richtige Vennbahnexperten richtet.
Heute unternahm ich einen Spaziergang auf der Vennbahn in Roetgen und zwar ab dem Bahnübergang in der Wilhelmstraße in Richtung Lammersdorf. Rechts und links neben dem Gleis entdeckte ich einige Male etwas versteckt Schienenreste liegen. Weiß jemand, ob das ggf. Überbleibsel vom zweiten Gleis sind?
Sind überhaupt noch irgendwo auf der Vennbahn noch Reste des zweiten Gleises zu finden, z.B. an Bahnübergängen?

Gruß an alle
Boris

 Eintrag Nr. 186 von Boris vom 20.04.2008 um 21.45Uhr
Am letzten Sonntag war ich noch in Roetgen am Bahnübergang im Bereich der Baustelle und habe noch Fotos gemacht, vermutlich die letzten, als die Schienen noch komplett lagen. Heute war ich wieder da und habe gesehen, dass die Gleise unterbrochen sind. Trauriger Anblick...

Gruß
Boris

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