Forum und Gästebuch

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 Eintrag Nr. 1273 von Michael vom 09.08.2013 um 11.28Uhr
Hallo Thomas,

es gibt eine Arbeitsgemeinschaft an der RWTH die sich z.B um den geplanten Haltepunkt Richterich eingebracht hat in Zusammenarbeit mit dem AVV;NVR und der Stadt Aachen.

Ich war auf der Veranstaltung in Richterich und muss sagen, alles in allem sehr gelungen! Keine Politik! Die ganze Stimmung war positiv, die Bürger waren mit Antegungen gekommen und brachten sich ein, so macht man das! Die Menschen wollen gestalten aber eben nicht belehrt und bevormundet werden und eben nicht das Totschlagagument hören "Alternativlos". Alternbativlos bedeutet DENKverbot! Seitens der Stadt Aachen war man ja auch sehr positiv angetan. Sicherlich eine Bahn zu reaktivieren ist immer so eine Sache. Wobei die Strecke Stolberg - Eupen ja nicht stillgelegt ist, der Fall Aachen -Walheim ist da schon anders gelagert. Man muss die Menschen mitnehmen bei solchen Planungen und nicht mit der Oberlehrermentalität kommen. Radweg und Bahn wären die ideale Verknüpfung, zumal das Radfahren immer noch abhänig ist vom Wetter und der Jahreszeit und somit bedingt eine Alternative zum MIV ist. Stellt sich die Frage: Was allein bringt den Radweg alleine an C02 Ersparnis auf das gesamte Jahr?

Ich habe wie gesagt die Erfahrungen gemacht, dass die Politik zwar dafür ist, kann man auch sein, solange nix akut ist, nur wo wird dann mal mit Beispiel vorangegangen? Nur im Stadtrat sitzen und Debatten führen, dass kann man auf Dauer vergessen. Mit den Bürgern und dem Handel sowie dem Gewerbe zusammen aktiv werden, dass wäre ein Versuch wert.

Danke für die Info, ich schau mir das man an. Na wenigstens beginnen bald die arbeiten nach St. Jöris bei Alsdorf...Ringschluss im Jahre XXXXX daran sieht man wie sich solche Projekte in die Länge ziehen.

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 1272 von Thomas vom 08.08.2013 um 22.21Uhr
Hallo,
ich bin auch nur durch die Hochschule über zehn Ecken auf die Arbeitsgemeinschaft gestoßen. Das ganze enstand glaube ich, nachdem die Campusbahn abgelehnt wurde...(Wie kann man nur....)
http://aachen2050.isl.rwth-aachen.de/w/Region_Aachen

Ja, eine Arbeitsgemeinschaft kann man den Politikern vorschlagen. Ob es aber dann Geld gibt, ist fraglich. Das Projekt Campusbahn ist auch schon gescheitert. Wie du sagst, werden sicherlich bei dem Wort "Reaktivierung" ganz viele Leute, insbesondere die Anwohner, auf die Barrikaden gehen....
Eine neue Trasse nach Roetgen wäre schön, aber ich denke aus Naturschutzgründen darf man nicht einfach den Wald für sowas holzen...
Man hätte einfach das Ding als touristische Bahn lassen sollen. Wenn man sieht wieviel tausende Autos am Wochenende in die Eifel wie z.B. Monschau fahren...und das in einen Nationalpark?! Mal ehrlich, Wanderbahnen in Bayern sind der Hit! Schau dir die Regeltalbahn alleine mal an....

Wo reicht man solche Vorschläge an die Politiker ein?

VG

 Eintrag Nr. 1271 von Michael vom 07.08.2013 um 23.48Uhr
Noch eine Ergänzung Thomas,

Politiker die wirklich wollen, dass die Bahn wieder bis Breinig fährt und da ist man sich ja in der CDU und SPD in Stolberg einig könnten mal dazu übergehen eine Arbeitsgemeinschaft wie nachdem Vorbild der Bördebahn und dann arbeitet man sich nach Breinig vor als das Klagenlied des Geldmangels anzustimmen, dies unter fachmännischer Aufsicht versteht sich, dass meinte ich mit zwei gesunden Händen!!! Im übrigen würde das mal die Glaubwürdigkeit der Politik fördern!

 Eintrag Nr. 1270 von Michael vom 07.08.2013 um 23.35Uhr
Hallo Thomas,

ich selber setze mich seit ca. 2005 für die Ertüchtigung der Strecke Stolberg - Eupen ein. Hierzu habe ich immer den Kontakt zur Politik gesucht, sei es auf lokaler Ebene aber auch auf Landesebene. Fakt ist, die Politik will das zwar auch, aber hier habe ich das Gefühl fehlt wirklich der Biss. Die EVS hat mit der Ringbahn alle Hände voll zutuen, auch hier kommt es leider immer zu Verzögerungen. Ich denke, selbst wenn sie könnte, würde sie die Strecke Stolberg -Eupen erst nach der Fertigstellung des Ringschluss in Angriff nehmen. Es ist sicherlich löblich, dass man sich in der Arbeitsgemeinschaft Aachen 2050 für Strecken "einsetzen" will, doch warum erfährt man darüber nix!? Sinnvoll wäre es, hier die Bürger die sich einbringen wollen und können mit einzubeziehen.

Die Strecke Stolberg - Walheim und Walheim - Aachen würde Sinn machen. Alleine in diesem Gebiet leben über 30.000 Menschen. Ich habe das mal auf die Vennbahnstrecke Aachen - Walheim umgerechnet, hier liegt die Anbindung pro Kilometer bei ca 2.000 Einwohnern. Dabei sollte man z.B die städtebauliche Entwicklung des Stadteil Eilendorf nicht ausser acht lassen oder die Erschließung des neuen Gewerbegebietes Brand, was direkt von Bahn tangiert wird. Bis Roetgen die Strecke wieder über Raeren aufzumachen wäre im Prinzip machbar, da man auch die Radien noch ausfweiten kann, Platz ist ohne Ende dort wenn man die alten Brandschutzstreifen aus der Dampflokzeit mit einbezieht, hier wäre Vmax 80km/h kein Problem. Es wäre aber auch denkbar, dass man eine neue strecke plant die kürzer ist. Fakt ist, was wir brauchen sind Netzsysteme und keinen Punkt zu Punkt Betrieb wo nur wenige Menschen in den Genuss kommen aber alle blechen sollen, dass lehnt der Bürger ab und die Entwicklungspotenziale schnell erschöpft sind. Im Moment bindet die Euregiobahn ca 250.000 Menschen incl Heerlen an die Region an. Schauen wir uns in der Region einmal um, in Baesweiler greift man auf alte Strukturen zurück (Zechenbahn). Heinsberg - Lindern geht ans Netz (reaktiviert) und im Süden von Ac mit ca 100.000 Fahrzeugbewegungen gen Aachen - Düren - Köln usw...passiert nix! Nein das Problem ist, dass es immer extravagant sein muss und sobald, man nur mal laut über ein Trasse nachdenkt oder dies äußert wo ein Radweg liegt, springen mache gleich aus der Hose und stellen es auch noch falsch da! Nun gut lassen wir die alten Zeiten, sicherlich muss etwas passieren aber ich denke, dass es in Ac noch Ewigkeiten dauern wird, so wie es aussieht. Geld ist das ein was fehlt, aber ich denke wenn man anpackt, ja auch Politiker habe zwei gesunde Hände, dann kann man anfangen was zu bewegen, siehe bei der Wiehltalbahn oder Pressnitztalbahn, mag sein das dies eine Touribahn ist...aber man lebt nur zweimal! Ein Beispiel wie es gehen kann wenn man immer das nonplusultra braucht sondern sich auf das besinnt was man war.

In diesem Sinne

MFG
Michael

 Eintrag Nr. 1269 von Thomas vom 07.08.2013 um 15.43Uhr
Auch in der Arbeitsgemeinschaft Aachen 2050 gibt es duchaus Diskussionen die Euregio Ringbahn von Stolberg über Raeren bis Eupen zu erweitern. Allerdings wie immer gibt´s dafür keinerlei Geld um sowas zu planen...Auch müssten die Belgier da mit an einen Strang ziehen. Zudem wurde auf der letzten Sitzung der Vorschlag eingebracht um die Himmelsleiter zu entlasten und den Bürgern einen ordentlichen ÖPNV bieten zu können, die Strecke wieder bis nach Roetgen zu erweitern. Den Radweg könnte man neben den Gleisen führen. Wobei diese Möglichkeit meiner Meinung nach nicht anwendbar ist. Wer bitte fährt von Roetgen über Raeren nach Stolberg um dann nach Aachen zu kommen??? Dann müsste man schon die Strecke nach Rote Erde wieder aufbauen....
Aber man sieht, erst werden Fördergelder gesehen und alles in Freizeitwege umgewandelt, dann kommt nan auf die Idee: Aaha, ja der ÖPNV nimmt ja stark zu, aufgrund steigender Benzinpreise.....Und sieht, mist- jetzt ist die Bahn ein Radweg....

 Eintrag Nr. 1268 von Michael vom 06.08.2013 um 14.24Uhr
Hallo zusammen,

zu dem Artikel in der belgischen Zeitung auf den uns Pierre verwisen hat, möchte ich anmerken, dass bei der Buchvorstellung in St. Vith über die Vennbahn im November schon solche Fragen auftauchen, ob eine Reaktivierung der Strecke Sinn machen würde, eben für die Anbindung an Luxemburg und Lüttich. Offenbar ist es so, dass man erst einmal alles platt macht und dann zu Besinnung kommt.Der Ravelweg ist das eine, allerdings dämmert es wohl, dass man solche Infrastrukturen eben nicht für den Touri und Freizeitverkehr nutzen sollte.Ich hoffe das es gelingt, dass man langsam auch mal bei uns darüber nachdenkt, was bei uns im Süden von Aachen machbar ist. Steffen ich geb dir Recht Eupen - Stolberg wäre eine Option auch Brand - Walheim als Querverbindung zu dieser Strecke macht Sinn, damit wäre der Süden der Städteregion genauso angebunden wie der Norden,eben Netzcharakter! Steffen allerdings traue ich den Belgiern das durchaus zu....Die Ravelstrecke ist rechtlich noch eine Eisenbahnstrecke.

MFG

Michael

 Eintrag Nr. 1267 von Stefan vom 06.08.2013 um 14.01Uhr
Da bin ich aber mal gespannt, ob Malmedy wieder an die Bahn kommt,Raeren klingt da realistischer, da die EFG auf deutscher Seite die Strecke mit der EVS wieder auf Spur bringen, Das wird aber alles noch seine Zeit brauchen

 Eintrag Nr. 1266 von Pierre vom 05.08.2013 um 12.06Uhr
in der belgische zeitung la meuse steht
ein nachricht ueber das die bahnstrecke
Trois-ponts - Malmedy wird reaktiviert
bevor 2025. Auch steht das die strecke von
Eupen nach Raeren wird reaktiviert durch
die SNCB. sehen auch die zeitung La Meuse
unter: Les trains de retour entre Malmedy
et Trois-Ponts?

 Eintrag Nr. 1265 von Pierre vom 02.08.2013 um 18.00Uhr
hallo,

leider wird das bahnhofsgebaude von
Lammersdorf abgerissen. bis zum 15. august
sind die arbeiten am bahnhof.

grusse von Pierre aus Holland.

 Eintrag Nr. 1264 von albert peters vom 21.07.2013 um 20.18Uhr
"Vennbahn" rauf und runter " gefällt mir " bis auf "Paustenbacher Venn" hier sollte der Amtsschimmel Brechreiz bekommen.

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